FAHRENDE GESELLEN – FG – Lieder und Geschichten Fahrtenlieder

Geschichten, Lieder und Fotos von Fahrenden aus dem Bund der Fahrenden Gesellen, gegründet 1912, ehemals national, heute freiheitlicher Bund der Jugendbewegung und der Bünde für Natur, Gestalten, Heimat und Fahrten in die Welt. (Lt.Red.) Der Bund ist locker und freundschaftlich gegliedert (locker gesagt) in Jungenschaft, Mädelwanderbund, Altgesellen und Altchefinnen.

Titelgrafik von Nadja Holland

GESCHICHTEN DER FAHRENDEN GESELLEN

tusk und die fg

GESCHICHTEN IN DENEN DER BUND DER FAHRENDEN GESELLEN ERWÄHNT WIRD

Marxenfahrt zur Heideblüte Kopie

jungenschaft der FG 0

Die Blaue Blume – Moni O


 

LIEDER DER FAHRENDEN GESELLEN

Am Hang des Rehbergs steht ein kleines Häuschen

Bist du in Marxen gewesen

Blüht die Heide allerwärtsDer Schatten_eines_Vogels

Der Schatten_eines_Vogels

Die Waldelfen singen und tanzen zur Nacht

Die Wandervögel wollten weltfahrten geh’n

Die Wandervögel ziehen_nach_No Kopie- F.Uhlig

Ein Fahrender auf der Fahrt durch die Welt wart gegen ein Riff

Es_dunkelt_schon_über_der_Heiden

Fahrende Gesellen fahren durch die Welt

Fahrende Gesellen sind von rechter Art.jpg

Gefährten des Wanderns —————–fahrender Gesell

Heho ihr_Kollegen vom Sommer, wir grüßen

In Marxen am Rehberg

Kennst Du noch die alte Zeit?—————– Kopie————-2———- Kopie

Kornblumen blühen im Sommerwind – Kopie

Kornblumen blühen im Sommerwind

KUNZ VON UND ZU BERGEDORF

Marxen-Gedicht

Mich lockten die Wolken am Himmelszelt

Nacht_wandert_über_die_Felder Noten

SCHIFFE TRUGEN UNS ÜBER DAS MEER

Sterne nisten in den Bäumen – Marxen 2

Über der Heiden kreisen zur Nacht (Lieder des bdj)

Wenn die Fahrenden Gesellen auf der Landstraße geh’n

Wir Fahrenden Gesellen ziehen

zwei ungestueme_deutsche-Heinweh)

Als_ich_damals_Schön_war_die_Zeit_6.jpg


AUS FG – LIEDERBLÄTTERN 1952

Heidelieder 2

Fahrende_Gesellen_Lieder

Bin ein fahrender Gesell


FOTOS + GRAFIKEN

Wir wollen zu Land ausfahren über die Fluren weit – aufwärts zu den klaren Gipfeln der Einsamkeit. Landheim Marxen

Notgeld Inflation

Lanz (Langjähriger Landheimwart des Landheims „Marxen am Rehberg“) und der Leiter der Finkwarder Speeldeel Adje Albershardt wohl 1960. Alte Freunde. Ein historisches Foto beim Herbstfest in Marxen

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Auf dem Bild Deutschritter hedo, harbert, Pony, Schnecke und störtebeker Uwe, harmut, Jochen, Syli (Sylvester) alle in Kluft mit Lederhose und Juja.

 

Hier auch auf dem Deich bei Glückstadt Deutschrtter und stötebeker

In Marxen Neujahrsmorgen, Lauf der Deutschritter zum Wehr.

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Die Deutschritter mit Gästen beim Hamburger Matrosentanz beim Herbstfest auf dem Hof von Mickel-Garbers?  Walter, Holger, harbert, hedo, ???. Peter Airoldi von den Wassegeusen.

Was ist noch zu sagen? Wir fahr’n mit wenig Geld ohne groß zu klagen in die schöne Welt. Das war unser Motto, als wir anfingen.  

Unser Lieblingslied war das „tusklied“ „Über meiner Heimat Frühling“.

Dann hatten wir ein Boot auf der Elbe, die schönste Jurte, Russenkittel und Jujas, die Jüngerenhorte „Seeräuber“, einen Volleyballkreis, einen Volkstanzkreis, gaben Kunsthefte heraus und haten die Redaktion der Zeitschrift „briefe“

Bei Großfahrten nahmen wir Freunde aus anderen Horten mit.


Von der jungenschaft der fg zum „Miteinander“ und wandervogel e. v.

Kaum Einer weß es noch, dass es Anfang der 60er Jahre bei den Fahrenden Gesellen die Zeitschrift „briefe“ gab. Die Horden nannten sich in Horten um. Es wurde Namen und anderes klein geschrieben. tusk hatte einen hohen Stellenwert. Und die Hortenführer gründeten die jungenschaft der fahrenden gesellen.kurz fg. hedo war Schriftleiter der briefe in der Zeit, als er Wirschaftsabendabi in Hamburg machte. Er brachte auch das Finnlandheft der FG heraus und die Hortenschrift „Gespräche unter dem Toppenstern“, nach dem der Elbkutter der Horte verbrannt war. Zu der Zeit baten ihn brumbu und uwe aus der fast entmachteten Bundesführung, den Bund zu verlassen. Das nahm er sofort an.

hedo führte damals zwei Horten sowie den Sportkreis und den Volkstanzkreis der Hamburger FG. Mit der Jüngerenhorte und einigen Älteren Freunden ging er zur Freischar und wurde 2. Vorsitzender des Ring Bündischer Jugend in Hamburg.

Da der RBJ in einer Mitternachtsitzung kommunistisch wurde, gründete er 1970 mit 18 Bünden die AG freier Jugendverbände, die es bis heute gibt und übernahm zusammen mit Arno Röken und Manfred Riehle die Leitung, bis er sich vor dem Abitur aus dem RBJ zurükzog.

Den Nordkreis der Freischar leitete er dann noch mehrere Jahre. Wolfgang Schubert und Eckehard Hermann aus dem Nordkreis um hedo stellten ein Jahr lang die Bundesführung der Freichar.

Es fanden große Fahrten statt und einige wichtige Schriften wurden heraus gebracht. Der Hamburger Kreis des Freichar-Nordkreises, hatte den Stadtteiladen erst in Barmbek, dann in Sankt Georg als „Miteinander“ 20 Jahre bestand.

Aus dem Miteinander entstanden die Folkband Elbraben, der Hamburger Volkstanzkreis, die Duften Kunden als Singkreis entstanden und das Tanzen und Musizieren in und um Mölln.

Mehrere der Gruppen gibt es bis heute. hedo erwarb den Rabenhof in Mecklenburg, nahe Hamburgs. Mehrere der Aktiviäten finden heute dort statt.

Der Wandervogel e. V. wurde 1998 wieder gegründet.

hedo


Lockeres Erzählen

Die FG hatten ihren Schwerpunkt mit Horten in Hamburg neben Scxhwaben, bielefeld, Berlin und Kiel.Altgesellen in Niedersachsen und im Ruhrgebiet.

Die Hamburger Horten hießen Adler (Gyn) und Pachanten (Hartmut) in Wandsbek, Klinkenputzer (Uwe) in Bergedorf,  Fleetenkieker (Glüsow) und ? (Blase) in Fuhlsbüttel, Beowulf (?) in Eilbek, Wassergeusen? (Hans-Peter) Bahrenfeld und Osdorf, Safari/Deutschritter (hedo) und Störtebeker (hedo/Gunnar) in Barmbek und dazu einige Einzelmitglieder z.B. Klaus Martens, Flit,  und andere sowie die vn Auswärts Zugereisten, die meist bei den Deutschrittern dabei waren. Die traditionellen Hamburger Hortennamen waren wohl Namen, die es traditionelle vor 1933 bei den FG schon gab.

Die Horten waren relativ selbständig in der Hamburge Gruppe miteinander verbunden, die zu meiner Zeit von Hascher, Amme, Gyn und Uwe geführt wurde, unter Hascher noch etwas Kontakt zum DHV hatte, unter Amme etwasz u Jungen Union und dann freiheitlicher wurde. Zu anderen Bünden gab es Kontakte zum DMWB und zum DWB Hamburg sowie wenig zur Unitarierjugend, zur Gefährtenschaft und zum Wandervogel.

Als Zeitschrift gab es neben der Bundeschrift „Der Fahrende Gesell“, die von Hans-Peer haeraus gegebene Schrift „Luv und Lee“. hedo brachte zuerst „Safari“ und dann die wichtigen „briefe“ und die „Gespräche unterm Toppenstern“ heraus mit einer Annäherung zu jungenschaft und Freischar, zu freierem Denken, zu Kultur und Zukunft.

Das Heft 1 „Gespräche unterm Toppensern“ und noch mehr das als Bundeszeitschrift erschienene Heft „Finnlandfahrt“ wurden zu den wichtigsten kulturell gestalteten Schriften der Fahrenden Gesellen. Sie waren wegweisend und Grundstock für einige. Der Bund ging den Weg nicht mit, sondern etnwickelte sich nach dem Ende der Nachkriegshorten zu einem freundlichen Familienbund, der noch ab und zu mit ein paar Rechtsextremen zu tun hatte, aber aber auch das überwand und auf

Nachwuchshorten waren Pachanten in Wandsbek und störtebeker in Barmbek, die beide die anderen alten teils mehr als zehn Jahre existierenden Horten überlebten.

Fahrten gingen meist in deutsche Lande. Die Deutschritter reisten auch nach Finnland, Schweden und Österreich und nahmen Interessierte aus anderen Horten mit. Die Bundeslager in jedem jahr zu Pfingsten wechselten von Bundesland zu Bundesland. Fahrten der Hamburger Gruppe bzw. der Hortenführer gab es u.a. nach Marxen und einmal nach Hitzacker unter Leitung von Hascher und dann Amme, und ein Nachwuchsosterlager unter Leitung von hedo nach Müden mit Hartmut als Stellvertreter.  In Landheim Marxen wurde sich oft getroffen und in jedem Jahr, teils mit Anrei8senden aus dem Bund zum Herbstfest mit Kohten auf der großen Festwiese. Da waren auch viele Gäste, auch Mädchen, aus anderen Bünden dabei.

Als das Hortenalter über 18 stieg, studierten viele schon auswärts. hedo gründete den Barmbeker Volkstanzkreis nach einem Tanzen am Hauptbahnhof in der Turnhalle der Schule Münzstraße. (Da hatten wir keinen Musiker mehr, und hedo fand Richard mit seinem Bandoneo und und Erstmals versierten Tanzleiter, die nur in Barmbek Tanz einführen wollten.) Vorweg wurde Volleyball gespielt, dann geduscht, dann kamen die Mädchen dazu. Die Turnhalle Osterbekstraße wurde zwei Jahre lang zu einem FG-Treff. Es wurde immer freiheitlicher.

Teilnehmer kamen auch aus Wandervogel, Wanderbund, Gefährtenschaft, Fkk, Unitarierjugend, Volksheim, Naturfreundejugend und aus anderen Volkstanzgruppen.

Es gab bei den FG die Bundesführerschaft, die meist aus Älteren bestand und den Bundsführer erkor, der dann nur beim Bundestreffen bestätigt wurde. Wie bei Adeligen wurde, wenn einer ausfiel, von Oben herab einer nachgewählt Von den Horten aus Hamburg warm. W. nur Uwe dabei.

Die briefe hatten schule gemacht udn waren zur heimlichen Bundesschrift aufgestiegen. Der von der Bundesführerschaft gerausgegebene Fahrende Gesell wurde zwar gern gelesen, traf aber selten das Leben der Horten, die Entwicklungen der Jüngeren. Für sie spielten Fahrten, Lieder, Gedichte, Berichte, eineganz andere Rolle. Jeder konnte mitschreiben. Und alle Moant erschein ein neues, oft recht dickes Heft zuerst in A5, dann in A4 selbst gedruckt. Wie wir es finanzierten, weiß ich nicht mehr. Es kostete ja einiges an Papier, Umschlägen und Porto. So wurden in einem Jahre die Briefe zu einer Zeitschrift der jungen Aktiven und besonders der Hortenführer nicht nur in Hamburg. Die Gedanken von tusk erfuhren immer mehr Wertschätzung und dazu freiheitliche Lieder und Texte. Das Völkische, das bei manchen Altgesellen noch grassierte, spielte fast keine Rolle mehr, außer bei Kultur in Südtirol. Die italienische Politik fanden wir kulturell einseitig und  ungerecht.

Die briefe hatten indirekt die Bundesführerschaft fast entmachtet. Wir waren drauf und dran, selbst zu überlegen, wie wir die Bundeslager für die Horten gestalten. Da ich, hedo, der Herausgeber der briefe war, übelregten sie, wie sich mich verletzen, schwächen oder rauswerfen könnten. Die Jahre über war ich durch meine schlimme, unterdrückte, arm Kindheit und Jugend sehr unterdrückt gewesen und hatte zwar vielEnergie, Kreativität und kam mit den Gruppen klar. Sprechen mussten aber noch andere für mich. So versuchten sie mich zu packen. Einses Tages kündigten sich Brumbu und Uwe von der Führerschaft vor dem Tanzen an und baten mich, hedo zu einem Gespräch. Sie hatten erfahren, dass Ranhild von mir schwanger sei, und ich sie nicht heiraten würde. Also stellten sie mich vor die Alternative: Ein Fahrender Gesell heirate, sonst passt der nicht zum Bund. Als ich das hörte, kam von mir die Kurzschlussreaktion, und ich ließ von Knall auf Fall den Bund allein. Fritzi Gonschorek von den Alten wollte helfen und einrenken, aber er war krank und starb ganz plötzlich. Ich habe den Austritt nicht bereut, aber Art wie ich aus Wut meine Freunde allein ließ, gefällt mir bis heute nicht. Das war pubertär unklug. Wut ist kein guter Ratgeber. Seither werde ganz ich ruhig, wenn es mal Reibungen gibt udn überlege erst dreimal.

Ich ging zur Freischar. Das ist ein besonders Kapitel und wurde mit Freuden empfangen.