HEXEN HEXENLIEDER HEXENGESCHICHTEN

Weise und kluge Frauen, Heilerinnen, Kulturträgerinnen, Schamaninnen, Kräuterfrauen, schöne Frauen,  abgeschobene Frauen, ja sogar Göttinnen wurden von Mönchen, von Ehemännern, Priestern, von Neidern und anderen Frauen zu Hexen erklärt und verbrannt. Gerade sie waren es oft, die helfen konnten. Und das Volk sah zu.

ZUABERVOLLE HEXEN

Zaubervolle Hexen und weise Frauen wurden von den Kirchen verdammt und zu häßlichen, ausgestoßenen Frauen verdammt. Das hat ein Ende. Folklore gibt Hexen einen neuen Platz. Wesen der Freiheit, der Schönheit, der Liebe, der Heilkunst, des Frohsinns, des Tanzes und der Feste, die ihre Phantasie mit einbringen. Sie sind Mann oder Frau, jung oder alt. Auf jeden Fall aber lebendig, unternehmungslustig, kreativ und mutig.

Eine der ersten neuen Hexen ist Pippi Langstrumpf, die zaubern kann, stark und reich ist, Phantasie hat, Feste und Reisen wagt und gestaltet. Ja sie befreit selbst Gefangene aus Haft und aus deren Alltag. Viele solche Hexen wünsch ich mir für unsere Feste.

In bunten Kostümen mit schönen Tänzen, mit vielleicht ausgefallenen Instrumenten, mit Mut ihre Lieder, Tänze, Musiken oder Sketche vorzuführen, ihr Hexensüppchen zu kochen, ihre Heil- und Liebeskunst zu praktizieren und Einsamkeit zu vertreiben.

Frauen haben vielfach schon den Wunsch, oft auch schon den Mut und einige Künste. Mit Männern sieht es hier noch dürftig aus. Auch sie müssen es lernen, über ihren Schatten zu springen, zu tanzen, zu spielen, zu bruzzeln und zu bezaubern.


GLAUBENSZAUBER

Kennst du die Geschichte von Heckpfennig, der sich mit der Zeit vermehren soll? Ein ähnlicher Zauber wie der mit dem Geldbaum… Wer daran glaubt, hat eher Erfolg. Es ist wie mit dem Placebo – Effekt. Und liegt gut über 50%. Und die Prozentzahl steigt bei Hartnäckigkeit.


HEXENFESTE

Hexenfeste Hexenbrauchtum ist erst wieder zu schaffen. A Hexenstern Der alte Druiden-stern gilt auch als Hexenzeichen und als Judenstern. Er ist Ehrenzeichen der Hexen. A Hexenspiel Finger-Fadenspie- le neu entdeckt. DuMont-Taschenbücher 93, ISBN 3-7701-1219-9 A Blocksberg – Auf dem Blocksberg tanzt die Hex‘ Spiele, Geschichten + Gestaltungsideen für kleine und große Hexen: Ökotopia, 1998, ISBN 3-931902-19-6


Ein wichtiges Hexenbuch von 1985, edition die maus, Dixstr.29,53229 Bonn A Hexenbücher M.Hammes = Hexenwahn+Hexenprozesse, Fischerverlag 1977 M.Böckl = Die Hexe soll brennen, 1989, Bertelsmann Hexen, Wahn+Träume, Schriften des Freilichtmuseums am Kieke-berg 1991 J.R.Grigulevic, Ketzer-Hexen-Inquisitoren, Ahriman-Verlag, Stübeweg 16, 79108 Freiburg Von Elfen, Goblins,Spukgestalten Gerstenberg


Ich bin eine Hexe (Buch) Durch Hexenverfehmung einerseits + aufbrechende Kultur entstand eine Lücke in der Familienfestkultur . Erfahrungen und Gedanken. Ebenfalls gibt es ein Liederheft, das noch heute zu kaufen ist: edition die maus, Dixstr. 29, 53229 Bonn


Harry Potter Harry Potter ist nur Ausdruck ei -ner Sehnsucht, einiges mehr bewirken zu können und aus dem Zauberkreis, dem circulus vitiosus, heraustreten zu können, um über den eigenen Schatten zu springen.


Hexenfeuer Um Ostern wird das erste Osterfeuer zu Ehren der Ostara entzündet. Die kleinen Fruchtbarkeitsgeister werden hinaus ins Freie + Grüne gebracht.

Zu Walpurgisnacht, zu Mittsommer, zum Erntefest, zu Hallo-ween + den ande- ren Festen brennen die Feuer dann wieder.


Hexen + Folk Hexen sind heute nicht mehr Symbole für Antichristen, sondern Ausdruck von Frauenpower, von Glauben an die Weltreligionen und an die Kräfte im Menschen. Harry Potter ist Ausdruck davon. A Hexenfreude Das FOLKMAGAZIN 234 mit einem Hexenartikel und 3 Hexenliedern ist wie ein Regenbogen angekommen.Nun erreichen uns Hexenbücher, die wir schon fürs vorige FM vorgesehen hatten.


Folkhexen heute sind Hexen in der Folklore. Wohl deshalb sind sie uns Folkies + dem Wandervogel so nahe.


MANDEL-TSCHAI HERSTELLUNG

Dass Hexen ihren Zaubertrank + ihr Liebeselexier brauen, ist allseits bekannt

.Folkhexen + Zauberlehrlinge haben bereits vor Jahren begonnen die „Fruchtbarkeitsmandeln“ im Tschaij zur Freude aller zu manipulieren… Auf dem Rabenhof ist das lern- und erfahrbar. A Hexentänze Es gibt schon eine Reihe von Hexen- + Feuertänzen.


HEXENLIEDERBÜCHER

Vor ca. 15 Jahren erschien das erste Hexenliederheft des Wandervogel in ganz kleiner Auflage. Sollen wir es neu verlegen?

Hexenliederbuch 2 Der PBN Themeskyra gab dann 1988 mit den Liedern um den Hexenkessel schon ein 124seitiges Buch heraus, leider mit schwer lesbarer Schrift.

Alte Hexenlieder 3 Der Hexen-Lieder-Zyklus mit Lie dern von Gisela Meussling + Petra Lorenz erschien bereits 1980 Texte und Lieder, teils für den Kindergarten schlossen eine Lücke, neu vertont von Inga Latz mit Liedern, Erklärungen, Grafiken zu alten, teils mittelalterlichen Weishei-ten, sing- + deklamierbar.


 

Hexen- UND HEXER-Lieder

Die folgenden Lieder wurden leider bei der Übertragung unserer Webseite von Joomla auf BLOG nicht übernommen. Drei Lieder sind nicht freigegeben, und wir können sie nicht bringen.

 

Der Spuk von Lübbenau

1. DER SPUK VON LÜBBENAU, HÖRET AN,er schreckt die Leute gern wo er kann,
Im Stadthaus tanzten in Schritt und Schwung die Bürger mit Frauen und
Töchtern jung.

R: Ei, ei, sang die Schalmei. Oh, oh, sang die Oboe.

2. Die Kerzen gaben so hellen Schein, um 12 Uhr sahen sie trübe drein.
Da stand ein Fremder im Saale stumm, scheu blickte sich alles nach ihm um.

3. Die Kleider trug der nach welchem Schnitt, ging ungeladen im Tanze mit.
Die Männer hielten sich von ihm fern, die Frauen + Töchter sahen ihn gern.

4. Frau Bürgermeister ließ·ihn nicht stehn, sie tanzte neun Tänze ihm oder zehn.
Da sprach er leis zu ihr: „Halt ein, um ein Uhr muss ich weit von hier sein!“

5. Frau Bürgermeister hob still die Hand, ein flinker Diener sie gleich ver-
stand. Der stellte heimlich ein großes Stück im Saale den Zeiger der Uhr
zurück.

6. Da plötzlich schlug es vom Turme dumpf, da sprang dem Fremden der Kopf vom
Rumpf, der grapste ihn rasch wieder und verschwand, als wie ein Schatten
an weißer Wand.

7. Die Tänzer jagte der Schreck nach Haus, die Spielleut ließen vor Angst und
Graus die Instrumente im Saale zurück; von selber spielten sie noch ein
Stück.

T: WILHELM SCHULZ M: hedo

Die Elfen singen und tanzen am Fluss

Die Hexen singen + tanzen zur Nacht
 

Die Hexen wollen tanzen, Musik ist wieder da,da geht’s zum Hexentanzplatz, das ist wie jedes Jahr.

  1. Walpurgisnacht, da geht es raus, beginnt das Hexenjahr. Im Mai geht’s um den Maibaum, da kreischt die Hexenschar. Es tanzt der ganze Haufen mit Besen und Trara. Gerasselt und verkleidet wird getanzt um die Mama.
  2. Zu Mittsommer gibt’s das Erdbeerfest mit einem Johanniskrautpunsch. Und kriegst du keine Mandel, dann zieh bloß keine Flunsch, sonst wirst du Zauberlehrling mit Hut und buntem Tuch, mit Raben und mit Katze und einem Zauberbuch.
  3. Beim Erntefest geht los die Hatz‘, Tanz um den Erntebaum. Die Gäste tanzen bunt geschmückt, das ist fast ein Traum. Wir gehen Kräuter und Früchte holen vom Garten und vom Feld. Die Hexen kommen hergeflogen aus der Hexenwelt.
  4. Bei Halloween geht’s wieder rein, denn drinnen ist es warm, mit Kürbis-Laternen, Hexenspäßen, Verkleidung und Hexencharme, mit grünbemalten Gesichtern geht’s nochmals raus aus dem Haus mit Gerassel und Geschnassel, mit Hexen-Saus und Braus.
  5. Zu Weihnachten geht’s los im Haus rund um den Weihnachtsbaum. Die Engel tanzen auch gleich mit den schönsten Hexentraum. Die Kinder natürlich sind auch dabei und selbst der Weihnachtsmann, der tanzt den Langtanz-Doppelsprung. Seht selbst wie der Mann das kann.

6.         Dann geht das Jahr zu Ende, Sylvester mit Hallo, mit Feuerwerk und Zauberspruch und bunter Hexenshow. Es wird beim großen Hexentanz der Jahressprung gewagt

 

Die kleine Hexe Gisela

Es lebte einst ein Zauberer
 

Godn Dag und goden Obend
Hexeneinmaleins
Hexenfeuertanz – Und wenn wir wieder zusammenk.
Hexentanz, heia Walpurgisnacht

Ich bin ein Hexenmädchen
 

In den Wald Petruschka ging
Kleine Moorhexe hext

1. Kommt der Wind mit Wolkenschiffen, segelt über Land und See.

goldene Blätter tanzen vorüber, buntes Laub liegt schon im Klee.

Wein + Kräuter, Obst + Nüsse, Ernte ist schon eingebracht.

Ringsum leuchten rote Beeren, Hoffnung für die Winternacht.

2. Sammeln sich die Wandervögel, brechen auf vom Sommernest

fliegen über Berg und Flüsse, treffen sich zum großen Fest.

Apfelfeuer werden entzündet, feiern Vögel, Katz und Maus.

Buntes Herbstfest wird gefeiert mit dem großen Hexenschmaus.

3. Zwerge spielen Fluten und Geigen, Mundharmonikas, Schalmei’n

Elfen tanzen den herbstlichen Reigen. Keiner muß jetzt einsam sein.

Elfuhrelf zur Elfenstunde wird der Zaubertee gebraut,

werden Hexentücher geschwungen, bis der frühe Morgen graut.

T: 1997 hh

Nun kommt mit uns zum Elfentanz

 

 

Elfenkind – Teestuben-Geschichte

Ein junger Mann war aus der Stadt gekommen, um sein Zelt auf einer Wiese aufzuschlagen. Da erlebte er ein Wunder. Dort bei den Eichen tanzten wunder-schöne Elfen ihren Vollmondreigen. Wie verzaubert blieb er stehen und verliebte sich in eine junge Elfe. Auch sie erfreute sich an dem Jungen und willigte ein, seine Frau zu werden.

Sie ging mit dem jungen Mann zu seinem Zelt, tanzte und sang mit ihm, verließ ihre Elfenheimat und folgte ihm in die Stadt. Und es war noch kein Jahr vergangen, da hatten die beiden ein wunderschönes Kind. Beide freuten sich sehr, aber die Mutter wurde von Jahr zu Jahr unglücklicher. Und sie erzählte ihrem Kind vom Elfenleben, von den Vollmondwiesen und dem Morgentau. Und auch das Elfenkind bekam Sehnsucht nach Mond, Wiesen, Wald und Wind. Eines Tages, als der junge Mann von der Arbeit heimkam, fand er die Wohnung verlassen. Frau und Kind waren nach einem warmen Sommerregen mit Wind und Wolken zurück ins Elfenreich gegangen. Und alle freuten sich dort über ihre Ankunft, nur in der Stadt weinte unser junger Mann, denn das hatte er von seiner Elfe gelernt. Nur den Weg zum Elfenreich fand er nicht wieder. Stadt, Geld und Technik hielten ihn gefangen. Das Elfenkind wuchs heran und wurde anmutig wie seine Mutter, doch es wurde nicht glücklich. Es wünschte sich zurück in die Stadt zu seinem Vater und bat die Mutter flehentlich, daß es zurückkehren könne. Voll Kummer und Liebe gab die Mutter nach und sagte: „Kehre heim zu Deinem Vater nur denke stets daran, daß Du das Kind zweier Welten bist. Wenn Du in der einen lebst, wirst Du Dich nach der anderen sehnen.“

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Das Elfenkind kehrte in die Stadt zurück, und es erlebte, was die Mutter ihm ge-sagt hatte. Es sehnte sich nach Vollmondnächten, Elfentänzen, Wald, Wiesen, und nach geheimnisvollen Liedern und Geschichten. Und alles das fand es weder in der Stadt noch im Fernsehen.

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Und so wie ihm, war es manchen Elfenkindern ergangen. Und als einige sich, wie das Leben spielt, durch Zufall kennengelernt hatten, gründeten sie den Elfenkreis und forschten nach weiteren Elfenkindern. Sie fanden mehr davon, als sie gedacht hatten. Und allen war der Wunsch zueigen. Sie sehnten sich nach Wald, Wasser, Wind mit Elfen und Festen. Und dann wieder nach den Menschen in ihren Dörfern und Städten.

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Wer nun heutzutage bei einer Nachtwanderung unterwegs ist und im Wald oder auf einer Wiese Zelte findet und ein Feuer davor mit Tanzen, Musik und Singen, der hat einen Elfenkreis gefunden. Ob Junge oder Mädchen, ob Frau oder Mann, gleich wer Du bist. Du solltest in Dich lauschen, ob nicht auch Elfensehnsucht in Dir wohnt. Vielleicht wird dann der Wunsch geweckt, den Alltag abzustreifen und zum Elfenkreis dazu zu gehören mit Leib und Seele. Mit Elfenfreunden zu feiern, zu singen zu tanzen und zwischen den beiden Welten zu wandern ein Leben lang.   

Nach Rüdiger Dahlke von Hedo Holland


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