Lieder + Gedichte + Geschichten von Wandervögeln – ab 2025.11

Bei unseren Festabenden werden neue, eigene Lieder, Gedichte und Geschichten mit Freude ohne KI-Mitwirkung vorgetragen und teils hier veröffentlicht – Such dir das schönste aus. Grafik: Krischan

BUERNGARDEN

Buerngarden much ick seihn. Buerngarden kummt alleen. Buerngarden deit mi freun. Buerngarden is so scheun.

OSTERGLOCKEN

1.⁠ ⁠Läuten die OSTERGLOCKEN, und die Leute komm‘ und geh’n. Hier an dem Turm von Juliani könnt ihr’s hör’n und seh’n. R1 ||:Läuten die Osterglocken und lasst den Winter komm‘ und geh’n. Alles wird gut sein zu versteh’n.:||

2.⁠ ⁠Liebe gleicht gelben Osterglocken blühend tief im Eis. Liebe gleicht gelben Osterglocken rührt uns, wie ich weiß.

3.⁠ ⁠Läuten die gelben Osterglocken, Blumen tief im Eis. Es läuten die gelben Glocken. Ich sag allen was ich weiß. R1 ||:Läutet die Norwichglocken und lasst den Winter komm‘ und geh’n. Alles wird gut sein zu versteh’n.:|| Alles wird gut, ich sag‘ es Dir, lass‘ den Winter komm‘ und geh’n. Alles wird gut sein zu versteh’n. (Nachdichtung des englischen Liedes: Bells of Norwich)

ALT UND ALLEIN

  1. Bist du alt und allein, so hilft dir nichts, kein Gesetz und keine Gericht. Du sitzt in deinem Haus allein, und es hilft dir kein Schwein.
  2. Oder du musst in ein Altenheim gehen, dein Geld abgeben, deine Freiheit aufgeben.Du bist zwischen lauter Dementen allein, und es hilft dir kein Schwein.
  3. Du überlegst, fängst zu denken an, ob eine Annonce dir helfen kann. Es müsste doch ähnlich Alte geben, die ebenso fristen ihr einsames Leben.
  4. Doch auch diese Hoffnung nicht lange währt. Egoismus bei Alten ist auch eingekehrt. Kaum einer weicht ein kleines Stück von seiner Bequemlichkeit zurück.
  5. D’rum werd‘ ich zu krank im Krankenhaus, stell ich ’ne Patientenverfügung aus. Nicht Apparate und Operation. Einschlaf-Schmerzmittel genügen mir schon.

HERZLIED

Der Morgen ist meine Freude, zu Ende ist die gute Ruh’. Ich gehe in den Garten und schau den Vöglein zu. Dann mach’ ich meinen Kaffee, zünd’ mir die Kerzen an und singe mir ein Herzlied, so fängt mein Tag gut an.

SONNIGER MORGEN

  1. Der sonnige Morgen verscheucht alle Sorgen. Mit Gold in der Kehle am Morgen zu singen, da kann der Tag mit Freude gelingen.
  2. Manche beginnen in aller Welt den Tag mit einem Wunschgebet, viele von uns mit ’nem, passenden Lied. Das auch zum Himmel weht.

NUN IST DER SONNTAG VORBEI

  1. Es ist eine Zeit mit Geruhsamkeit, mit Lächeln, Freude und Leid. Der Kaffee schmeckt, noch ein Glas Sekt . :Und dann ist der Sonntag vorbei:.
  2. Sitze allein bei einem Glas Wein. Das fällt mir nicht mehr schwer. Ich wünschte mir sehr,   du kämest her. :Doch nun ist der Sonntag vorbei:.

HÄSCHEN

Hörnchen, Kaffee und Zeitung, sagt das Stoffhäschen, sind ein guter Start in den Morgen, und ein Morgenlied lässt dich in Schwung kommen. Das Häschen hat recht. Ich habe gelernt, dass Häschen gut dabei sind, den Tag gut anzufangen.

DER TAG FÄNGT GUT AN

Der Tag fängt gut an, und das Tagwerk gelingt, wenn deine Seele fröhlich beschwingt mit einem Lied und mit Kerzenlicht das Dunkel deiner Träume durchbricht. Wenn Kaffee, Ei, Wärme und Freundlichkeit machen dich für dein Tagwerk bereit.

Ja, so ein gelassenes Aufstehen mit Klampfe und Singen, mit Kerzen und Kaffee mit Fröhlichkeit und Tatkraft schenken dir einen prickelnden Zielstart für dein Tagwerk.

KI

KI macht’s möglich. Jetzt werden Tiere vermenschlicht, morgen Menschen vertiert. kI kann dichten, vertonen, Babies Wunder verbringen lassen, teils eine fröhliche Scheinwelt, teils Lügen glaubhaft machen, eben neben unsozialen Medien, Presse, Fernsehen, Facebook eine zweite Scheinwelt mal gut, mal schlecht, mal verführerisch verdummend und Wahl manipulierend undemokratisch. Noch kann ich mich gut darüber freuen.

NACHBARSKATZE

Nachbarskatze wollte naschen, sich stibitzen sieben Sachen. Packte voll die Alditaschen um ein Schlemmermahl zu machen. – Es war Freude ohne Jammer. Katzfamilie kam herbei, machte in der Besenkammer eine Katzfenfeierei.

LIEBE

Die Welt besteht nicht aus Liebe. Aber sie besteht aus einer großen Ordnung mit wunderschöner Natur. Und wer die Natur, die Tiere, die Blumen, die Elfen, die Menschen liebt, ist besser dran. Noch besser, wenn diese Wesen Liebe zurück geben. Mensch zu Mensch ist sehr oft schwieriger, aber klappt öfter nur für eine gewisse Zeit, so lange Eigeninteressen übertüncht sind. Das gute gemeinsame Abstimmen – Ist das die Liebe, die die meisten meinen? Oder ist es nur die rosenrote Verzücktheit des Verliebtseins? Gleichstimmigkeit, ohne dass sich ein Teil unterwirft, erlebe ich bei Menschen fast nie. Was meinst du?

Das Leben ist Liebe – Von ganzem Herzen – Ja dem stimme ich zu. Aber was ist das „von ganzem Herzen“? Viele werfen dann ja die Liebe weg. Lieber leben sie ihr Leben nur halb oder kaum. Viele leben ohne oder mit falscher Hoffnung. –

Schau dir alle Menschen um dich an. Dann siehst du Trauer, Hilflosigkeit, Klammern, Abhängigkeit, Unselbständigkeit, Unaufrichtigkeit, Verwirrung, persönliche Aufgabe, Angst, Verschweigen, Hemmungen, Pantoffelheldigkeit, Rockzipfelliebe, Unterwerfung und mehreres andere, das manche als Liebe und Glück zu zählen. Bei Tieren geht das.

Braucht menschliche Liebe nicht auch mehr als das Karitative und Aufgabe der Persönlichkeit? Und mehr als „Ich liebe euch alle!“? Wahrscheinlich haben die meisten nur einen vagen, vielleicht romantischen Begriff davon, um damit klar zu kommen. Der Partner denkt und meint in etwa das Gleiche. Und wenn das ungefähr stimmt, dann kommt es auch ungefähr hin. Ist das dann das Bestmögliche?.

DAS GLÜCKSSCHWEIN

Das Glücksschwein frisst ein Glückskleeblatt nach dem anderen. So können auch Glückskleeblätter wandern. So sind die Kleeblätter zwar weg, doch sie erfüllen ihren natürlichen Zweck und brauchen sich nicht zu genieren und brauchen im Winter nicht zu erfrieren. Glücksgestärkt ist nun das Schwein. So hat das Glückschwein wirklich mal schwein.

GLÜCK

  1. Mein Kompass ist, in die Welt zu zieh’n, wo Menschen lachen und Blumen blüh’n.
  2. Doch die Welt ist nicht immer Sonnenschein. Es ist nicht leicht, unterwegs zu sein.
  3. Ich trage mit mir mein eigenes Sein, mit meinem Leben allein zu sein.
  4. Es gibt im Leben kein Zurück. Ich bin unterwegs und suche das Glück.

LUG UND TRUG

Solche Morgen mit viel Sorgen die sind meistens Lug und Trug. Solche Morgen mit viel Sorgen davon gibt es schon genug. Mach dich langsam, entspanne und mummle dich ein. Steh‘ auf, und genieße am Morgen den Sonnenschein.

KRACH

Guten Morgen, meine Liebe, stört dich auch wieder der Krach? Guten Morgen, meine Liebe, bist du auch schon wieder wach? Hörst du heute morgen wieder die Nachbarn so laut? Der Lärm geht mir manchmal bis unter die Haut. Für Stumpfsinn und Lärm ist zu schade die Zeit. Ich träume von Ruhe und Streicheleinheit.

 

VOLLMOND

1.Vollmond, Freund meiner Seele, du bist mir tief verwandt und weckst in meinem Herzen Gedanken, wohl bekannt.

  1. Dein Schein in der Nacht lässt mich wachen, wenn du den Raum erhellst und mit ihm dann erwachen Geschichten aus einer alten Welt.
  2. Was meine Ahnen erlebten, wie sie ihr Feuer geschürt, die Kraft ihres Lebens und Liebens mich bis heute berührt.
  3. Wie sie ihr Leben gestalteten, was ihnen wichtig war, das wird mir im Träumen und Wachen im Vollmondschein wahr und klar.
  4. Es ist eine raunende Botschaft, die mich froh leben lässt, die mir mein Leben reich macht mit Liebe, Freude und Fest.
  5. Der Vollmond ist Katalysator zu meiner Ahnenwelt, voll Zuneigung, Freude und Liebe, was die Seele mir schenkt und erzählt.

DOKTOR PILLE

  1. Doktor Pille aus der Kleinstadt, uierst jaöf er ,emscj imd Toer, und besonders kümmert er sich um Menschen von Hartz vier.
  2. Er schrieb die Pillen gerne, stets für weitere bereit, und er führte unabsichtlich viele so in Abhängigkeit.
  3. Dankbar war’n ihm Mensch und Firmen von der Pharmaindustrie, die er lobt in hächsten Tönen, kritisiert hat ersienie.
  4. die chinesische Heilkund war seit langem schon sein Feind. und mit and’ren Kleinstadtärzten kämpft er gegen sie vereint.
  5. Pille arbeitete sich hoch, wurde Pillenreferent. Viele haben ihn gefördert, was man unter Ärzten kennt.
  6. Jung schon wurde Pille so bekannt als Pillenspezialist, ward Professorwie’s bei uns in der Gesellschaft heute vielfch üblich ist.
  7. Und dann gründet er voll Freude, was besonders ihm gut tut, und was hier schon lange fehlte ein Pillenförderinstitut.
  8. Die Pharmaindustrie macht ihn dann schnell zum bezahlten Pillenscheich, und so ward unser Doktor Pille in recht kurzer Zeit steinreich.
  9.  Er kauft viele Pharmaaktien zbd verkauft sie gut und fair. Das macht ihn in zeieinhalb Jahren schnell zu Multimillionär.
  10. Dann schrieb er ein Medizinbuch, das macht ihn dann weltbekannt. Schopn bald wurde er in Deutschland zum Gesundheitspapst ernannt.
  11. Er erschuf für Läng’res Leben ein Pülverchen aus Nikotin und bekam so den Nobelpreis für die Pillenmedizin.

ANDERE WELT

  1. Flieg‘ auf in unbekannte Weiten, wo die Sonne wärmt und wo mir‘s gefällt. Nicht neblig und düster, wie andere sagen.  :Es ist eine wunderbar andere Welt.:
  2. Zwar müsste ich bald ihr Leben verlassen, ich segelte freudig und flög‘ mit dem Wind. Als ich dann landete, war ich voll Staunen und fand viele, die vor mir gegangen sind.
  3. Ich fand nach langen vergangenen Jahren meine Eltern und Ahnen und Lieben zumal – vereint miteinander in Freude und Eintracht in einem festlichen, prächtigen Saal.
  4. Da waren Freude, Tiere und Wiesen. Das hätte ich wahrlich nicht gedacht. Ihr braucht nicht zu weinen, zu jammern, zu trauern. Wir haben gefeiert, gesungen, gelacht.
  5. D‘rum macht mir ein Fest und singt uns’re Lieder, schlagt Klampfen, blast Flöten, was ich mag, wie ihr wisst. Und anderwo gibt es dann viel zu erleben, das einzigartig wundervoll ist. =1.

FRÜHLING

  1. Der Frühling ist nun wieder da, die ersten Blumen blühen. Ich bin so ganz von Herzen da, muss in die Weite ziehen.
  2. Gestern war noch Eis und Schnee. Heute scheint die Sonne. Die Blumen zeigen ihr Frühlingskleid. Über Nacht ist der Frühling gekommen.
  3. Ich bin gegangen, ich bin gefahren, ich bin geflogen, geschwommen. Ich bin im Frühling unterwegs und hab‘ die Freude mitgenommen.

MAGIE DER WANDERVÖGEL

  1. Wandervögel sind Gedanken, die in der Seele liegen, und die mit den Jahreszeiten nach Norden und Süden fliegen.
  2. Der Sonnenlauf von Osten und Westen bringt Licht, bringt Nahrung und Segen für Denken und Tagen, für Liebe und Anbtrig au all uns’ren Lebenswegen.
  3. Wandervögel sind Gedanken, die in die Zukunft weisen und Sicherheit bieten für Zile und Handeln, fürs Leben, Lieben und Reisen.

SEELE

1.Die Seele ist eine Quelle. Es fließen Gedanken aus ihr heraus, glitzernde Sterne, kristallenes Funkeln erleuchten mein Herz und mein Haus.

2.Oft bin ich wach, oft wache ich auf und möchte schreiben und singen und brauche die Kraft um aufzusteh’n, Erkenntnis aufs Papier zu bringen. h

HALBSCHLAF

1.Du bist noch nicht wach und unterm Mondschein im Zelt. Es fließen aus dir Gedanken, wie aus einer anderen Welt.

2.Du siehst Realitäten wie von der Rückseite des Monds. Es stellt sich alles in Frage, dass du bist im Alltag gewohnt.

3.Du siehst eine neue Klarheit, die dir die Zukunft erhellt. Das Geschwätz and’rer wird unwirklich. Du erkennst deine eigene Welt. h

KÜNSTLER

Manchmal bin ich Künstler, dann bin ich außer mir. Ich bin dann in anderen Welten und dennoch jetzt und hier. h

ALLES VORBEI

  1. Die Nacht ist so schön. Das Feuer lodert. Die Freundschaft ist ein dickes Band. Die Klampfen klingen. Ich schwimme in Liedern. Meine Eltern und Ahnen sind alle bei mir.
  2. Die Zeit, der Moment – so schön wie nie – sind eine Ewigkeit für mich. Ich wünscht, die Zit bliebe stehen. Und doch ist morgen alles vorbei. h

HEIKO WINZIG

1.Heiko Winzig ist einssechzig, saß allein auf seinem Klo,
und er dachte an Roswitha, seine Liebe irgendwo,
die ihn einst allein gelassen auf der ersten Hochzeitsreis‘
da ihr Winzig nicht genügte, was oft Grund ist, wie man weiß.

2.Heiko, der war sehr erschrocken, denn das war für ihn kein Grund,
denn im Küssen war er Meister mit der Nas‘ und mit dem Mund.
Doch er heulte seinen Jammer ins Klo und auch ins Bettchen aus und blieb mehr als vierzehn Tage ohne Einkaufen zu Haus.

3.Trocken Brot und etwas Käse, sonst war er für sich allein.
Er hielt durch total verbissen, niemand ließ er zu sich rein.
Auch Roswitha schlug er sich aus dem Kopf und aus dem Sinn. Reisen müssen Reisende. Sie zu halten hat kein‘ Sinn.

4.Nach ZWEI Wochen auf dem Klo fühlt er sich wieder fit und frei. Ging erneut auf Frauenpiste, traf sofort Roswitha zwei. Heiko steht auf solche Frauen. Alles sonst war ihm egal. Liebe ließ ihn Fehler machen, ein zweites und ein drittes Mal.

EIN VOGELLIED

1.Ein Vogellied hat mich geweckt, vorbei Rabenträume und Sorgen. Ist auch der Himmel wolkenverdeckt. Ich wünsche einen sonnigen Morgen

  1. Am Tag kaum unter Menschen zu sein, erscheint mir oft als Glück. – Dennoch denke ich mit Freude auf mein bewegtes Leben zurück.

3.Ich lebe die Tage in Moll und in Dur und kann in Freude fragen – Was wäre das Leben ohne Kultur? Ich hab‘ dazu beigetragen. h

KLEINER STERN

1.Ich bin ein kleiner Vogel und singe mein Morgenlied für mein Enkelchen im Nest, bevor ich weiter flieg.

  1. Gern singe ich Morgenlieder, wenn hell das Tun beginnt. Munter wird meine Selle, die sich auf den Tag einstimmt.

3.Die Sterne am Himmel mir strahlen uns sind sie auch noch so fern, sind mir doch Geschwister, denn auch ich bin ein kleiner Stern. h

FEENWALD

Durchgefroren im Feenwald, und Füße sind dir bitterkalt, nimm deine dicken Socken, brauchst dich nur hin zu hocken, um ein wenig auszuruh’n. Die bösen Feen könn’n dir nix tun. Die guten Feen singen dir ein Lied und nehm’n dich zu ihnen nach Hause mit, geben dir Kekse und Brause und bringen dich dann nach Hause. Sie laden dich wieder zu Festen ein, zu feiern Mond, Feuer und Sonnenschein.

ZUKUNFT

  1. Die Welt wird neu gestaltet im Großen wie im Kleinen. Fast allen ist das wichtig. :Nicht nur für den Einen:.
  2. Vieles wird auf der Erde knapp. Nicht nur Energie und Gold. Manche fliehen und viele sagen: Ich habe das nicht gewollt.
  3. Es wird gepokert und gedealt mit Macht und Druck weltweit. Über deine Zukunft wird bestimmt. Und du sagst „Ich hab‘ keine Zeit!
  4. An vielen Ecken läuft vieles schief, drum wünsche ich allen Kraft und Mut. Wir haben hier noch keinen Krieg. Immerhin geht’s uns meist gut.
  5. WIR WERDEN VOM AMERIKA NICHT MEHR UNTERSTÜTZT UND VERWÖHNT. WIR LEBEN IN FRIEDEN UND FREIHEIT. UND DAS IST SCHÖN.

KRIEG

Krieg hat schon wieder angefangen. Die Adler kommen herbei und haben die weißen Tauben gefangen, und Frieden ist wieder vorbei.

1.Ihr habt geheiratet und wart voller Glück. Ihr habt auf dem Berg vor Freude gesungen. Doch was für ein Echo kam zurück?

  1. Viele Kinder wurden geboren hier und im bekriegten Land. Doch sie bauen weiter Kanonen und schon hat es wieder gebrannt.
  2. Sie zündeln und verdienen an ihrem verderbliche Krieg. Und fast alle Menschen hoffen, dass es wieder Frieden gibt.

Krieg hat schon wieder…..

HALLO DUNKELHEIT

  1. Hallo Dunkelheit mein Freund, ich sprach, als hätt‘ ich geträumt. Obwohl ’ne kühle Brise wehte, in meinem Kopf sich alles drehte. Und ein Gedanke erleuchtete mein Hirn, wie kalter Firn, in einem Klang der Stille.
  2. In dunklen Traum mit mir allein saß ich am Weg im Lampenschein, im gelben Schein einer Laterne sucht‘ ich Zärtlichkeit und Wärme. Doch ich ward getroffen wie vom Blitz durch blend’nen Strahl vom Autolicht. Das blendet lang. Und mir ward bang. Im dunklen Klang der Stille.
  3. Im blendenden Laternenlicht zehntausend Menschen sehe ich, die reden, ohne was zu sagen und nicht zuhör’n aber klagen viele Tage, aber geh’n ihr Leben lang in Angst und Bang im dunklen Klang der Stille.
  4. Menschen neigen sich betreten vor dem Neongold und beten, kleben Modebilder an die Wände ran. Im Konsumzwang und Neonbann. Im dunklen Klang der Stille.

BIRKENBÄUME

Die Zweige hängen kraus und kalt von schneebedeckten Bäumen. Wir wandern auf dem Knickweg am Wald. Die Birkenbäume träumen.

SONNTAG

Nun bin ich im Grau in Grau Feuchtkalt allein. Doch ich freu‘ mich auf den Sonntag und auf Sonnenschein.

SILVESTER

1.De Wiehnachtstied is nu vorbie. Dat niege Johr fängt an. Rigsum is kold mit Ies und Snee. Veel Arbeit kümmt nu ran.

  1. De Kinners holt de Slitten rut, met Freid. Ick bin gewiss. Hier is so mennig veel to dohn. De Poltik in Urlaub is.
  2. Dat Land is old un kold un witt. Dat niege Johr beginnt. Ick wünsch ju eene gode Tied un dat mit Freden und Glück allens stimmt.

FRAU HOLLE

DIE WICHTEL VON HOLLE, TINGEL, TANGEL, BOLLE, SCHOLLE, – DIE FOLGTEN DURCH DEN SCHNEE – EINEM REH – NACH DEM WERK – AUF DEN ZWERGENBERG. – UND UNTERM HOLUNDER – WOHNT FRAU HOLLE DRUNTER. – DA SCHLAFEN SIE NUN IN GUTER RUH – UND SCHNARCHEN, PASS MAL AUF UND HÖRE ZU. – RRRR CHU RRRR CHU.

So bekommt Holundersaft seine heilende Zauberkraft.

NIKOLAUSFEST

  1. Die Festtafel glänzt im Kerzenschein und oben im Rabennest. Die Mäuse tanzen die Weihnachtszeit ein und feiern ihr Nikolausfest.
  2. Der Winterjasmin ist aufgegangen. Die kalte Zeit begann. Herbst verweht die bunten Blätter. die Weihnachtszeit fängt an.
  3. Tagelang mit mir allein, da geht mir manches daneben. Gern hätt‘ ich Besuch mit Fröhlichsein und etwas Prickeln im Leben.
  4. Frau Holle und der Nikolaus bau’n nun ihr Pfefferkuchenhaus, dass sie uns Freude. bringen. für Schmaus und Frieden, Erzählen und Singen. h

LEBEN

1.Und ich sitze hier im Zimmer und erleben manchen Tag. Da träume ich im Abendschimmer meine Jugend nach.

  1. Das Leben ist wie eine Bühne, gehst du rauf oder bleibst zu Haus, ob du allein bleibst, dich zurück ziehst. Oder du gehst einfach raus.
  2. Alte Menschen wünschen sich Freude und einfach raqus zu geh’n, um das Glück zu suchen und zu finden, sich die Welt anzuseh’n.

4.Vielleicht finden sie die Blaue Blume, finden nie nach Hause zurück. Oder ergreifen die Chancen an Zöpfen und erfahren Liebe und Glück. h

ZU HAUS

Ich sitze zu Haus und bin wie im Traum. Ein alter Ast am stämmigen Baum. Das Laub schon braungoldig im Winde verstreut. Ich freu‘ mich auf etwas Sonnenschein heut‘.

ÜBERLEBENSHEXE

  1. Überleben willst du in dieser verzwickten Welt? Du willst Freiheit, singen und musizier’n? Willst du sein dein eig’ner Held? :Willst du Liebe und Sonnenschein, dann musst du eine Hexe sein:.
  2. Di bist ein Rabe, hast niemand, der dir richtig gefällt? Du sitzt allein auf deinem Ast und frierst in deiner Welt? Willst du Liebe und Sonnenschein, dann musst du eine Hexe sein.
  3. Hängst du im Keller rum und spürst nicht, wohin der Wind weht? Du hast lange keine Blume geseh’n und hattest nie ein eigenes Beet? Willst du nicht immer alleine sein? Dann musst du eine Hexe sein.

LEBEN

  1. Gern sitze ich in meinem Zimmer, erlebe hier so manchen Tag und träume hier in Nacht und Nebel meiner alten Jugend nach.
  2. Mein Leben ist wie eine Bühne, ob du rauf gehst oder raus, ob du allein bist, dich zurück ziehst, oder einfach in den Garten hinaus.
  3. Fast jeder Mensch wünscht sich einen Freund, mit dem er kann nach draußen geh’n um Glück zu suchen und zu finden, sich gemeinsam die Welt anzuseh’n.
  4. Finden zwei die Blaue Blume? Oder finden sie nie nach Hause zurück? Haben sie Glück, ergreifen sie Chancen? Und erfahren Liebe und Glück.

Zu Hause

Ich lebe zu Hause und bin wie im Trau. Ein alter Alst am stämmigen Baum. Das Laub schon braungoldig im Winde verstreut. Icvh freu‘ mich auf etwas Sonnenschein heut‘.


GLÜCK

  1. Mein Kompass ist die Freude in die Welt zu zieh’n. Wo Menschen lachen und Blumen blüh’n.
  2. Doch die Welt it nicht ur immer Sonnenschein. Es ist nicht leicht, unterwegs zu sein.
  3. Ich trage mit mir mein eigens Sein, mit meinem Leben allein zu sein.
  4. Es gibt im Leben kein Zurück. Ich bin unterwegs und suche das Glück.

LEBEN

Kennst du dein Lebn, weißt du, wer du bist? Hast du erfahren, was dein Wegweiser ist?


FRAU HOLLE

  1. Im Sonnenschein am Wiesenrain hinter den Hecken Frau Holles tanzen Mädchen den Elfenreigen zu Wasserfallmusik.
  2. Wer den schönen Tanz belauscht, wer sich am Wasserfallrauschen berauschtt, dem raunt im Traum eine andere Welt des Glücks.

 

 

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