Wenn wir zusammen kommen, möge unser Miteinander eine Köstlichkeit sein. Will ich mein Leben gestalten, tut mir freies Denken, Lernen und Anregen gut.
Viele Gedanken zum Gestalten des Lebens fehlen hier noch. Auch Freiheit hat Grenzen. Sentenzen aus unseren Teestubengesprächen am Feuer, bei Kerzenlicht werden zum Wegweiser und Wandervogelzunftbuch für dich. Werde dein eigener Chef unter den deinen!
LEBEN & Weltgesetze
LEBEN KOMMT AUS STAUB UND WIRD ZU STAUB. Daran lässt sich nichts ändern. In Atomen bewegt sich alles weiter, ob es will oder nicht. Und aus Atomen entsteht wieder Leben auf der zumindest auf der Erde. Die Aufgaben der Menschen ist nur weltweit Leben zu wahren.
Den Weltgesetzen sind alle Menschen, alles Leben völlig ohne Ausnahmen unterworfen. Weltgesetze sind vor allem: Schwerkraft + Ebbe und Flut + Atmosphäre mit Sauerstoff fürs Leben + Elemente wie Wasser mit Ebbe und Flut, Feuer, Luft, Erde / Boden, Jahreszeiten mit Wärme und Kälte, Witterungen, Vulkane und Seebeben —- Geburt, Tod + Vermehrung, Atmen, Nahrung, Verdauung und Notdurft, Bewegung, Schlaf, Sexualität. —- Hinzu kommen Stärken und Schwächen der Menschen mit Eigentum, Stärke, Kraft, Tatkraft und Durchsetzungsvermögen, Behinderungen, Krankheiten, Medizinen und Hilfsgeräte fürs Leben.
Die Religionen haben auf diese Weltgesetze aufgebaut und gaben Lebenshilfen je nach Lage und Entwicklung auf der Erde in Märchenform. Die Naturreligionen gingen einfach aus von Erfahrungen und Regeln, die sich aus der Natur ergaben. Die neueren Religionen bauten auf die Naturerkenntnisse und Naturreligionen auf und setzten neue Erkenntnisse dazu wie Mitmenschlichkeit, Partnerschaften, Frieden, Einehe, Eigentums- und Gesundheitsregeln… Heute können die. meisten Menschen ihre Werte, ihre Religion, ihr Denken und Planen selbst in die Hand nehmen, auch die Religion wählen, die ihnen gut tut.
Für Menschen, die ihr Leben für die Zukunft planen wollen, ist es gut, Persönlichkeit anzustreben, das Wissen von Heute und der Eltern, auch das Ahnen der eigenen Vorfahren abzuwägen und einzubeziehen.
VERANTWORTUNG
Vielen Menschen wird VERANTWORTUNG im Leben von OBEN aufoktroiert. Von Eltern, Lehrern, Partner, von der Gesellschaft. „Es gehört sich so“ wird gesagt. Und viele Menschen verinnerlichen dieses „eingeimpfte“ Verantwortungsgefühl, Mitgefühl und Empathie. Es ist wie eine Norm, die sich festgesetzt hat, in der Seele verankert wie gesetzlich festgeschrieben ist.
Das hat sehr oft seine gute Berechtigung. Verantwortung gegenüber Menschen, Kindern, Familie, Eigentum, Geld, Tieren, Sachen, Gesundheit, Pflege… zu übernehmen ist meist richtig.
Die eingepflanzten Gesetze sind jedoch oft so hochgesteckt und wirken lebenslang, dass sie den Menschen daran hindern, richtig glücklich sein zu können. Oft wirken sie sogar traumatisch, dass sie krank machen können (Helferssyndrom).
Sie fordern. Empathie vom Menschen, die er trainiert hat und geben kann, und für die er Dank, Bestätigung, Erfolg bekommt, was der dankbar annimmt und vielleicht sogar meint, alles richtig und gut getan zu haben. In Wirklichkeit ist er Mensch aber mit dieser auferlegten Norm nicht glücklich, vielleicht total, überfordert.
Der Mensch wird vielleicht von seinen Urbedürfnissen abgehalten, sein Leben selbst vor eigenem Gewissen und mit innerer Verantwortung SELBST zu gestalten. Erst das führt zum richtigen eigenen Glück und Leben. Deshalb gilt für jeden, die aufoktroierten Normen zu überprüfen. Ihnen gegenüber steht die eigene, die wirkliche, die innere Verantwortung. Die alten fremdbestimmten Verantwortungsgefühle sind oft von Gestern, heute überholt, manchmal leider nicht mehr gültig.
Hatte ein Mensch früher vielleicht 5. Geschwister und heute ist der Mensch Einzelkind, dann hat er ein ganz anderes Familien- und Freundschaftsgefühl, das zum Althergebrachten nicht mehr passen kann. Muss heute die Menschheit weltweit denken und handeln, dann passt das alte Dorf-, Heimat- oder Deutschlandgefühl nicht mehr.
Viele nehmen oberflächlichen Ersatz. Fußball, Fernsehen, Medien, Mode, Konsum. Dabei ist das als Ersatz öffentlich anerkannt, aber kann richtiges Mitgefühl, das zur Stärkung des eigenen freien Ichs führt.
Wer sich selbst prüft, wird feststellen, was die eigene Natur, die eigene Seele an eigener Verantwortung braucht, wonach „Mensch sich sehnt“, was die Seele flüstert, was. Ahnen raunen und darauf ein Verantwortungsgefühl erkennen, das aus einem selbst kommt, echtes Glück ermöglicht, zu echtem Glück führt. Das eigene Verantwortungsgefühl kann sich gegen einiges vom auf oktroierten wenden und auch einiges akzeptiere und auch neue eigene Regeln schaffen.
Wir Wandervögel haben die Meißnerformel von 1913: Ich will mein Leben selbst gestalten mit innerer Wahrhaftigkeit vor eigenem Gewissen und eigener Verantwortung (möglichst im Zusammenwirken mit anderen.)
TATKRAFT
Dein eigenes Denken zeigt dir neue Wege, von denen du einige gehst. Es folgen daraus oft Erkenntnisse. Das mag ich besonders gern. „Das liegt. Mir. Das muss ich tun, um das Gewünschte realisieren zu können, zusammen mit meinem Leben gestalten zu können.“
Wenn daraus ein Willen mit einer Tatkraft entsteht, entwickelst du deine Lebensgestaltung aus einem unklaren Knäuel und gehst in eine Richtung, die du wirklich willst, die dich frei und selbständig macht, und oft räumst du viel Ballast und falsche Verantwortung erst einmal oder dauerhaft beiseite und findest deinen eigenen. Weg zum eigenen Glück.
Die Tatkraft hat jedoch verschiedene Quellen. Sie ist oft in der Erziehung begründet. Nichts zu tun ist oft eine Verweigerung auf zu dir nicht passende Forderungen, z. B. Überforderungen in der Kindheit. Sich auf erbliche Mängel zu berufen ist meist eine Ausrede. Tatkraft ist auch evolutionär angelegt. Wenn du in deiner Not, in deiner Erkenntnis wirklich willst, dann wächst Tatkraft (in der Not) und legt in Kindheit, Jugend, Pubertät, Krieg angelegte Sperren beiseite, so dass du deinen Lebensstil und das dazu nötige Handeln entwickeln lernst.
In manchen Fällen ist es ratsam, Lebenshelfer zu Rate zu ziehen. Teils sind es Mineralien, die dir fehlen, Allergien und Krankheiten, die dich einschränken, äußerliche Einflüsse und Abhängigkeiten, die dich weiterhin bremsen. Da musst du dich prüfen, was dich glücklich macht, was deine Seele wirklich will zwischen Ruhe und Abhängigkeit oder Tatkraft und dein Leben selbst gestalten.
SPRECHEN + RHETORIKKURSE + SELBSTSICHERHEIT
Ob du es. glaubst oder nicht: Ich war bis über 20 total gehemmt. Ich konnte nicht frei sprechen, bekam beim Abi Blackout, über Gefühle zu reden war mir meist unmöglich. Ich sah gut aus und lachte, wenn mir eine Frau nahe kam. Ich druckste oder stotterte und war sehr einsam. Das hatte viele Gründe, über die ich nicht hier schreibe. Jetzt schreibe ich, wie ich mich aus diesem Dilemma befreien konnte.
Ich meldete mich bei einem Rhetorikkursus an, der gleich zeigte, dass ich zu einem klaren Thema sofort sprechen konnte. Ich verabredete mit mit Kursusteilnehmern, die zu Freunden wurden und übte. Wir kamen gut voran. Bei einem Wettbewerb mit 8u0 Teilnehmern belegten wir Platz 1,2,3, und 5. Das führte dazu, dass wir eine Gruppe wurden, zwei Jahre übten auch über Gefühle und Kitzelthemen zu sprechen, und wir wurden richtig gut, was wir alle beruflich gut gebrauchen konnten. Auch in unseren Beziehungen und Ehen half das weiter.
Ich hatte mir in durch den Krieg verarmter, gebildeter Familie, die wir in Hamburgs Trümmern in einem kleinen 20 qm großen Häuschen 15 Jahre lebten, geschworen, aus der Armut heraus zu kommen, zu studieren , Chef zu werden, die Welt zu bereisen und ein großes Haus zu haben. Das alles habe ich geschafft, oft unterstützt durch Freunde.
Ich lernte so flüssig und überzeugend vor vielen zu sprechen. Ich hatte Glück, im Leben keinen. Krieg in Deutschland.
LERNEN UND SELBSTSICHERHEIT
Prima! Es sieht so aus. Du bist prima. Fast niemand hat dich gelobt. Viel wurdest du in die Ecke gedrängt. Du hast dir zu viel gefallen lassen. Dadurch wurdest du unsicher und konntest immer weniger lernen. Wenn du jetzt selbstsicherer wirst – auch mir gegenüber – dann wird dein Lernen besser. Und du hast mehr vom Leben, weil du besser selbst entscheiden kannst, was dir liegt, was du magst, was dir passt. Und du bekommst auch mit der Zeit eine bessere Geschmacksbildung. Du kannst besser lesen und auf dich achten. Dein Leben verbessert sich weiter, wenn du mehr gehst und gesund lebst. Viel Freude dabei! Dein Freund hedo
MIT ZUVERSICHT UND HOFFNUNG LEBEN GESTALTEN
Was ist noch mein? Ein Flötenklang, im Morgenlicht ein stiller Gang, ein Verslein zart und inniglich, ein farbenfroher Pinselstrich. Das ist noch mein!
Die ganze weite Gotteswelt, die Erde weit, das Sternenzelt, was je an Schönheit zu mir kam, die Liebe, die ich gab und nahm, was meine Sinne je beglückt und mich dem Erdenreich entrückt. Das ist noch mein!
Hell leuchtet mir der Sonne Tag. Was immer er mir bringen mag. Ich fürchte Not und Armut nicht. Und nie aus mir die Frage spricht: Was ist noch mein?
(Gymnasialdirektor Eriksen, Oberrealschule Hamburg-Barmbek-Uhlenhorst, 1946 nach dem 2. Weltkrieg und der Zerstörung Hamburgs )
PERSÖNLICHKEIT SEIN & WERDEN
Das Leben zu gestalten ist die tägliche Aufgabe. Persönlichkeit zu werden, ist das Ziel. Persönlichkeit kommt vom römischen „personare“, was bedeutet „hindurchklingen“. Ein Mensch, der begriffen hat, wie die Natur tickt, und wie Menschen sich mit innerer Freiheit verantwortungsvoll einzupassen haben, der hat Persönlichkeit.
Diese Greise, diese Weisen waren die „senes“. Sie wurden zu lenkenden „Senatoren“ gewählt, weil sie dem Land Gutes schenken konnten.
Heute gibt es künstliche Intelligenz. Wer die beherrscht und nutzt, kann in manchen Sachen besser werden, als die anderen. Das ersetzt jedoch nicht Persönlichkeit.
FAHRT – UNTERWEGS SEIN
Das Gefühl des Fahrens, des Unterwegssein, ist eins der schönsten Gefühle, die ich kenne. Es ist mehr als Freiheit. Es ist ebenfalls ein Tanken für die Seele, ein Durchatmen, ein Aufrütteln, trotz Anstrengungen ein Erfahren, Erleben, oft einmalig, Rüstzeug fürs Leben. Das wünsche ich dir für dich. Sträub dein Gefieder locker und leicht und erlebe.
IN FREIHEIT DAS LEBEN GESTALTEN
Wandervögel lieben Freiheit. Wir wollen das Leben gestalten. Dazu brauchen wir Freiheit. Im Zeitalter der Digitalisierung wissen Kinder und Jugendliche zu verschwiegenen Themen oft mehr als Eltern und ältere Freunde. Besonders Themen von Sex, Gewalt, Unterdrückung, Herkunft und Geld werden oft verschwiegen, verheimlicht. Meist zu Unrecht aus Mangel an Freiheit, Selbstsicherheit und Souveränität, bis zu Angst. Dem müssen wir begegnen. Unterdrückung ist nicht fröhlich. Das ist Menschen meist anzusehen. Wandervögel sollen und wollen freie, selbstbewusste, souveräne, lebensgesaltende, fröhliche Menschen werden. Das kann fast jeder erreichen.
GELD KAPITAL EIGENTUM ERBE
Geld….. kann Wunder bewirken und Freiheit schaffen, Weltreisen ermöglichen, es erleichtern, sich selbständig zu machen, Firmen zu gründen, Ansehen, Vorteile, Privilegien verschaffen. Geld ist nützlich.
Für diejenigen, die arm anfangen müssen, ist es schwer, zu Geld zu kommen, das Startvermögen zu haben für Ziele, die das Leben bereichern. Wenn junge Menschen vernünftige Unterstützung durch die Familie erfahren, können sie leichter studieren, selbständig wohnen, Berufe anstreben, sind privilegiert.
Eltern, Verwandte, Erben sprechen meist nicht darüber, wieviel Geld sie haben aus Vorsicht, um nicht ausgebeutet, ausgenutzt, enterbt oder unter Druck gesetzt oder abhängig gemacht werden können. Diese Vorsicht ist richtig, besonders gegenüber Verwandten, Freunden, Menschen die weniger souverän sind, arm, in Not sind, ihre Wünsche nicht (vernünftig) befriedigen können. Insofern ist Vermögen oft ein zu wahrendes Geheimnis zum Selbstschutz, das am besten nur gegenüber wirklichen Vertrauenspersonen in wirklichen Notfällen zu lüften ist wie täglicher Krankheit, Demenz oder bedrohlicher Abhängigkeiten.
WOHLSTANDS – ZIELE + SPAREN
Es lohnt sich Ziele zu haben und für sie zu sparen. Grundstück oder Hausbau zum Leben, Reisen für Fahrten, Lernen von „Weltweitheit“, Kurse für Weiterkommen. Wer es schafft, Inflatinsverluste irgendwie zum umgehen, ist besser dran. (Z.B. kanadsche Silberdollar, Aktien, Wetpapiere, Firmenanteile…)
Ich lebte als Einzelkind nach dem 2. Weltkrieg von 12 -22 Jahren in Trümmern mit meinen Eltern, total verarmt und unterdrückt. Das hatte viele Gründe. Ich schwor mir zu Wohlstand zu kommen, zu studieren, frei und souverän zu werden und in die Welt zu reisen. 60 Jahre in Frieden und Glück haben mir ermöglicht, eine freie Frohnatur zu werden mit Wohlstand, eigenem, schönen Haus, mit Studium und Pension, mit Erspartem und vielen Fahrten und Reisen, all das, was all meinen Vorfahren nicht hatten. Dank meinen Eltern, Deutschland und dem Wandervogel, der mir dazu verhalf. hedo
LERNEN ERLEBEN ERFAHREN
Wenn ich nicht richtig weiter kommen, nicht zu Blocks kommen will, gibt es mehrere Hilfen.
Für Aufsätze und Reden gibt es Stichwortzettel, die sehr helfen. Für freies Reden haben mir Rhetorikkurse zusammen mit Freunden geholfen und anschließendes Lernen über Gefühle zu sprechen. Für Sprachen Lernen Auslandsaufenthalte, Sprachurlaube, einen Englischkreis gründen. Für Prüfungen Stichwortkarteien. Für Liebe das Lernen über alles zu sprechen und wöchentliche Ritualgespräche. Es lohnt sich auch, mit Freunden einen Gesprächskreis zu bilden, bei uns die Teestubengespräche. In unserem Stadteilzentrum „Miteinander“! hatten vor Jahren das Flaschendrehspiel, das jede Woche asl Sprechtraining mit 6-8 Trainierenden gespielt wurde. Man zog einen Fragezettel aus der Kartei und redete über das Thema 5 Minuten. Wenn einer eher fertig war und nichts mehr zu sagen hatte, redeten andere aus dem Kreis. Nach 5 Minuten klingelte die Zeitschalltuhr. (Gut für eine Gruppe oder Horte regelmäßig 1 Stunde..). Für mich persönlich habe ich mein künstlerisch gestaltetes Fahrtenbuch, das leider verschwand und viele Stundenbücher über glückliche Stunden und Fragen und Erlebnisse zum Leben. Das sind meine Heiligtümer. Über Jahre sind sie eine Art Geigerzähler, der mir meine persönliche Entwicklung zeigt, aus Unterdrückung zu Hause zum einer glücklichen, weiterdenkenden und unternehmungsfreudigen, friedliebenden Frohnatur. Was gibt es Besseres?
WILLST DU SCHÖNER WOHNEN?
Geschmack ist eine Sicht- und eine Ansichtssache. Jeder hat einen eigenen Geschmack, es sei denn, er passt sich 100prozentig an den Mainstream an. Wenn ich mir Zeitschriften wie SCHÖNER WOHNEN ansehe, zeigen die einen Geschmack, der nicht meiner ist. Vieles ist Otto-Gesicht, industriegemachter Gesamtgeschmack =riesige Möbel oder Glas, Metall. Ich bin mehr für Holz, langlebig, praktisch, gemütlich, preisgünstig, stabil, gut gestaltet mit warmem Raumklima, lieber alt und bewährt, als Mode. Nur für Mode Geld zum Fenster raus, dann lieber gut gedacht wertsteigernd sparen.
WEITE REISEN ZU DEN ENDEN DER WELT?
Manche kommen von Weither zu unseren Jahreszeittreffen. Einige leben hunderte von Kilometern entfernt, einige in anderen Ländern. Sie wollen und sollen nicht umsonst kommen.
Unser Zusammenkommen ist uns viel wert. Dafür tun wir einiges, bringen schöne und wichtige Sachen mit. Nicht nur Noten und Instrumente. Naturnähe und Musisches schließen uns auf. Wenn wir dann aufgeschlossen. sind, nutzen wir das für unsere Jurten- oder Kamingespräche. Bei denen sprechen wir über das Eingemachte bei uns, in uns selbst und für uns unser Leben und unseen Bund.
Der Rahmen soll beeindruckend sein und auch aufschließen. Der Rabenhof mit Märchenjurte, Festtafel, Liedern, Singen, Musizieren, Tanzen und Festabend, die Burg und Wanderung in zauberhafte Natur und Nähe zu den Ahnen, kraftgebend für die Zukunft.
Fürs gemeinsame Speisen, für unsere Festtafel, fürs Gelage überlegen wir uns Leckerbissen, Mandeltschai, besonderes Braten, Essen, Mavropdaphne…
Das Wichtigste sind für Wandervögel – die sich auch mit rustikalem Rahmen, z. B. unter einer Birke – wohl fühlen können – sind die Inhalte.
Bei uns sind sie zum Teil durch die Jahreszeiten geprägt, dann durch unsere Haupt-Stichworte: Frieden, Freiheit, Mitmenschlichkeit, Miteinander, Naturkultur, Bildung, Zukunft, Geschichte, Leben gestalten.
Der Zusammenhang Mensch – Kultur – Natur – Vergangenheit – Zukunft – Verbundeheit ist das, was mehrere von uns lebenslang intensiv bewegt.
Dazu haben ein paar Projekte: Unser Wandervogelheim auf dem Rabenhof, unsere 7 Jahresfeste, das Wandervogelarchiv, unsere Lieder- und Tanzmusikhefte sowie aus den Teestubengesdprächen unsere Hefte:Gespräche unter dem Toppenstern und unsere Webseiten Wandervogel.info, Folkmagazin.de und bündisch.de
Aus diesen Sachen begleiten wir Studenten und Schüler für ihre Examensarbeiten und tauschen uns aus mit mehreren „Denkern und Machern“.
Wir sind offen für Wandervogelkontakte, laden ein, regen an. So sind wir seit 1998 ein kleiner, intensiv arbeitender Wandervogelbund, der Akzente setzt.
GESUNDHEIT – REGELN ?
Gesundheit ist leicht gesagt, für jeden, der krank ist. Und jeder Mensch hat irgendwelche Mängel – körperlich, geistig, seelisch und in Kombinationen. m
Die Grundregel kennt jeder Wandervogel: Das Leben gesund halten und gestalten, am besten mit den Freunden, den Lieben, der Familie, besonders mit sich selbst. Das ist nicht leicht. Kraft und Selbstbewusstsein gehören dazu Probleme anzupacken, frei zu sprechen und zu handeln, notfalls mit Abstand zu geliebten Menschen. Gute Partnergespräche, besser wöchentlich ritualisiert, sind wertvoll, wenn es tiefgreifende Probleme gibt. sch
Darüber hinaus gibt es gute Tipps: Vitamine C, B 3,5,12, Magnesium 600, Calcium. Kijimea – Produkte sind einen Schritt weiter. Mir hat bei schwerer Bronchitis chinesische. Medizin das. Leben gerettet und Arthrose und Gicht verhindert. Auf Antibiotika habe ich fast immer verzichtet und Krankenhäuser mit Krankenhauskeimen möglichst vermieden.
SÜSSSTOFFE
Zucker ist nicht gesund, auf keinen Fall zu viel. Für Diabetiker erst recht nicht. Die Zuckerindustrie sagt das Gegenteil und macht Süssstoffe schlecht.
Chemisch hergestellte Süssstoffe haben Nachteile. Süssstoffe von Pflanzen wie Stevia nutzen wir seit Jahren oft, ohne Nachteile zu verspüren.
GEMÜSE sind fast immer gut bis auf ein paar Nachteile, dass einige blähen oder abführen.
KRÄUTER sind vielfach alte Hausmittel und ersetzen viele teure Medikamente. Da ist nes gut sich schlau zu machen. Viele Kräuter wachsen auch in jeder Hecke, wo sie nicht ausgerottet worden sind.
GESCHMACKSBILDUNG + FARBENLEHRE
Es ist ein Irrtum, dass Geschmacksbildung von allein kommt. Meist wird sie durch die Familie begründet oder nicht begründet. Sie weiter zu entwickeln ist, den Künstler in sich zu entdecken, denn jedes Kind, jeder Mensch ist ein Künstler, bevor es ihm abgewöhnt wird. Dann ist es schwer, das in sich wieder zu entdecken und zu leben. Ein Mensch keinen einen hohen Rang haben, Professor, Bürgermeister, Politiker und das mit wenig Geschmack. Oft trainieren Menschen nur, was beruflich weiter bringt, was Erfolg hat, aber nicht oder fast nicht zur eigenen Person passt, zur Phantasie, zum Wohlfühlen, zur Freizeit, zur gestaltenden Zeit, zu Urlaub.
Goethe hat bis heute recht mit seiner Farbenlehre. Die Grundfarben Blau, Rot, Gelb (Goldgelb) passen immer zueinander und sind außerdem mit den „Nichtfarben“ Schwarz und Weiß immer kombinierbar. So gibt das schon eine große Auswahl.
Mit Grün, Orange, Lila, Rosa, Grau, Braun, Besch, Silber…. ist das entscheiden schwerer.
Wenn bei uns Wandervögeln unsere Farben GRÜN-ROT-GOLD ohne weitere Beimischung ( Vielleicht nur Schwarz oder Weiß als Schrift) zusammenstehen, ist das nach meinem Geschmack die schönste Dreierkombination.
Wenn du Farben und Formen der Natur hinzu nehmen möchtest, brauchst du schon langes Farbentraining. Modemuster, Blumenformen…. sind oft übertrieben oder in Farben nicht gut gemischt. Die Mode will dir alles mögliche als teuer und wertvoll verkaufen. Sehr oft ist es aber nur Ramsch oder übertrieben oder gar geschmacklos, was. angeboten wird. Selbst wenn du selbst Stoffe färbst, batikst, strickst, ist es nicht leicht, hervorragende Mischungen zu schaffen.
Ich war in Schweden und fand hervorragende Tischläufer und Webteppiche, die. nach den. Webmustern der traditionellen schwedischen Jahreszeiten hergestellt worden waren. Das hat mich begeistert. Es gibt Traditionen und Künstlermischungen ( z.B. Franz Marc, auch aus dem Mittelalter.. ), die überragend sind, von denen zu lernen ist.
Was in Kaufhäusern angeboten wird, hat oft Streifen, Karos, komische Muster, was die Industrie so Mode nennt. Das ist oft furchtbar. Das ist eine seltsame Art von Geschmack, den die Modeinstrie die aufoktroieren möchte, der mit guter Farb- und Formgestaltung wenig zu tun hat.
Grundregeln: Komplementärfarben, in Kombinationen, abgewogen mit Schwarz und Weiß, sehr sorgfältig mit orange, grün, lila, rosa, möglichst nicht besch, braun, grau, Muster lieber vermeiden. Wer mit schönen traditionellen oder natürlichen Blumenmustern Kleidung kauft, sollt schon einen besonders ausgebildeten Geschmack haben. Und das in Maßen und Formen, die zu deinem Körper passen.
Bündische tragen oft nur 2 einfarbige Kleidungsstücke und dazu oft Halstücher, die nur zu Schwarz und Weiß passen.
Die Mehrzahl der Menschen hat keinen guten Geschmack entwickelt.
SINGEN VON HERZENSLIEDERN?
Hast du eine Liste deiner Lieblingslieder, Lebenslieder, Herzenslieder und bringst sie immer wieder ein? Das wird dir helfen.
Wenn du dich in einem Milieu bewegst, in dem gern und viel gesungen wird, hast du ein reicheres Leben, kannst deiner eigenen Seele oft näher sein. Umgib dich mit solchen Menschen. Unter freien Wandervögeln findest du sie.
Singen ist wohl eine der wenigen bewegten Handlungen, die der eigenen Seele nahe kommen und besonders wohltuend sein können.
Das Lied vor dem Frühstück, das Lied vor dem Schlafengehen, die. Lieder am Feuer oder bei Kerzenschein, die Lieder voller Freude tun lebenslang wohl.
7 WANDERVOGEL GLÜCKSREGELN
7 REGELN MIT FREUDE WÖCHENTLICH: 1. SINGEN, 2. TANZEN, 3. MUSIZIEREN, 4. GUT ESSEN UND TRINKEN, 5. GUT LIEBEN, 6. GUTE GESPRÄCHE (Philosophieren, miteinander lernen, gut diskutieren, wenig Smalltalk) 7. GUT BEWEGEN (Wandern, Natur, gehen, Körper fit halten)
DEINEN MORGEN SELBST GESTALTEN
Ein Lied vor dem Frühstück, wer das gern mag, hat lebenslang guten Start in den Tag! Das mit Blumen und Kerzenlicht, einem Morgengruß (-Kuss), einem guten Spruch und dann genussvoll (gemeinsam) Kaffeetrinken ( gern mit weich gekochtem Ei und knusprigen Brötchen und Vollkornbrot) – Wer das täglich ritualisiert, der hat guten Elan für den Tag geschaffen.
Dann beginnt der Tag froh und mit Schwung, also ein guter Start, der vieles gelingen lässt.
WILLST DU MUSIZIEREN?
Vielen. Menschen. wird das Musizieren nicht überzeugend nahe gebracht. Ich habe mir das Musizieren selbst beigebracht, und das hat mein Leben. wesentlich verbessert. Geht es mir mal nicht besonders, dann singe und Musiziere ich. Die Klampfe ist meine Schwester. So heißt ein Lied, das ich dazu gemacht habe. Ich habe sie oft dabei, den sie schenkt mir viele Freuden. In all unseren Gruppen wurde gesungen. Zuerst spielte ich noch unbeholfen und mit Freude mit. Seit langem leite ich oft deas. Singen und Musizieren mit an.
Wenn du auch viel. Freude haben möchtest, wenn du allein bis oder mit mehreren, lerne ein. Instrument. Ukulele – Anfänge zur Begleitung deiner Lieder kannst du in einer Stunde. lernen, Klampfe an einem fleißigen Wochenende erstmal. mit sechs Griffen und Kapodaster.
WILLST DU FAMILIE?
Seit Urgedenken sind die Familien Fundamente unseres Landes, unserer Stämme in Deutschland. Grundsteine wie Miteinander, Vertrauen, Regeln, Feste, Unterstützung werden hier gelegt, geprägt und gelebt. Eine gute, zusammenhaltende Familie ist jedem zu wünschen. Willst du die auch?
Ich bin durch den Krieg als Einzelkind kaum mit Familie aufgewachsen, habe kaum ein Familiendenken entwickeln können, und meine Kinder wohnen weit weg und haben ganz andere Interessen und Bedürfnisse, als ich im Alter.
Ich wünsche jedem Paar Kinder, möglichst kein Einzelkind und eine gute Familie.
BIST DU EINZELGÄNGER UND BRAUCHST FREUNDE?
BRAUCHST DU EINEN FREIEN WANDERVOGELBUND?
LIEBST DU KINDERREICHTUM?
Deutsche haben viel weniger Kinder, als die meisten Menschen in der Welt.
WAS SIND DEINE LEBENSZIELE?
WIE WICHTIG IST DIR FREIHEIT?
PERSÖNLICHKEIT WERDEN
FESTKULTUR
GEBEN SIE GEDANKENFREIHEIT, SIRE!
Freies Denken ist wohltuend, seelenbefreiend,
TEESTUBENGESPRÄCHE & ZUNFTBUCH
NATURKULTUR FÜR WANDERVÖGEL
Vielleicht bist du noch kein Wandervogel? Oder innerlich doch schon verbunden mit dem meisten von dem, was. hier steht? Und hast noch keinen Ansatz gefunden, dich einbringen? dich einem Bund anzuschießen? Ein Nest bei um dein Zuhause herum zu gründen?
mmmmmm
MECKLENBURGER KRANKHEIT
Diese Bezeichnung rührt aus Missverständnissen. Als ich aus Hamburg nach Mecklenburg zog, ging ich freundlich auf Menschen im Dorf zu und bemerkte, dass die Freundlichkeit oft missverstanden wurde. Ich sprach ungewohnte Themen an, die negativ. wahrgenommen wurden, und der Gesprächspartgner bezog dieses Negative irgendwie auf sich selbst und schnappte ein, machte zu, fühlte sich angegriffen.
Ich war zuerst ratlos. Ich hatte mit meiner phantasiereichen Denke das Umfeld des gerade Denkens im Dorf oder in der Stadt. überschritten. Die Zeiten der Leibeigenschaft, der Unterdrückung, des engen, alten Dorfdenkens sind noch nicht so lange her. Da sind viele noch sehr vorsichtig, und was man nicht kennt, kommt einem spanisch vor. „Watt de Buur nich kennt, datt freet he nich.“ Und mit dem Denken, dem Sprechen, dem Näherkommen. zu Fremden ist dasx ähnlich. Wer sich im Denken und Handeln nicht voll anpasst, einfühlt, so denkt und redet, der bleibt lange fremd. Das kann mehr als viele Jahre dauern.
HEIMAT – ZU HAUSE – EUROPA
RENTE
Bei vielen werden ab 50 körperliche Ermüdung und Denkvermögen geringer. Sie möchten früher in Rente gehen können. Rente mit 70 ist für sie unmöglich.
Manche, besonders Selbständige, möchten gern länger arbeiten. Ich meine, beides ist gerechtfertigt und muss möglich sein.
Das Pflichtrentenalter auf 70 zu erhöhen ist für viele nicht möglich. Und dann noch geringere Rente, ist unakzeptabel.
Wo bleibt die Solidarität derer, die immer reicher werden? Und vielleicht keine oder zu wenig Steuern in Deutschland zahlen?
Wir haben viele Superreiche. Es soll keine Superarmen geben.
Junge Menschen können steuerlich nicht immer mehr belastet werden.

FRIEDEN UND KRIEG
SEIT 1945 – 2026 = 81 Jahre FRIEDEN! Hatten das je. unsere Eltern, Vorfahren, Ahnen?