HAMBURG ist wohl die weltweiteste Stadt Deutschlands. Seit Hansezeiten mit Hafen, Handel, Weltweitheit, sogar Freiheit und Kultur. Alter Hamburger Familienspruch: „Frei ist das leben, frei ist die Liebe, frei sind Lernen und zeit in der Hamburger Breit.“
Am Hamburger Rathaus über dem Portal steht: „Libertatem quam peperere, maiores digne studeat, servare posteritas.“ Das ein weiser Spruch der Mächtigen für die Zukunft. Wie er ausgelegt wurde, war eine andere Sache. Dadurch war bis ca. 1800 in Hamburg Armut fast wie Sklaverei, teils sogar Leibeigenschaft. Das änderte sich langsam, als die Mauern abgerissen wurde, die Stadttore nicht mehr nachts geschlossen wurden. Dafür gab es eine gute Polizei und eine die Anfänger eine Universität fast nur für die Reichen noch lange Zeitl
1802 gab es noch keine gute Kanalisation, Plumpsklos und Abfuhr in fast allen Stadtteilen. Das änderte sich 1892 nach der letzten großen ca. zehnwöchigen Cholera – Epedemie in Deutschland. Es starben in Hamburg über 15000 Menschen. (Verschiedene Meldungen).“Der Tod aus dem Wasser“. Bisher verkaufte „Hummel“ das Wasser in Hamburgs Neustadt. (Der Stadtteil „Hummelsbüttel“ wurde nicht nach ihm benannt. Er wurde im 8. Jahrhundert schon gegründet.) Dann wurden Wasselreitungen und Abwasserleitungen in ganz Hamburg gebaut. Elbvororte, St. Pauli, Barmbek, Gängeviertel
Von der Charité aus Berlin wurde. Ein Onkel von mir starb daran, meine Großmutter erkrankte und überstand die Krankheit. Robert Koch (Entdecker des Cholera-Erregers) und Bernhard Nocht sorgten für Abhifle. Die Firma Schülke & Meyer (Sitz im heutigen Goldbekhaus) entwickelte „Lysol“ und trug wesentlich zur Bekämpfung bei. Berühmt wurde Robert Kochs Aussprch:“Ich vergesse, dass ich in Europa bin.“ ‚Bis dahin gab es Aale aus der Wasserleitung. Die Epedemie trieb das stolze Hamburg, das sich „das Tor zur Welt“ wegen des Freihafens mit Auswandererhallen nannte, in die Isolation
VOM FEUERSTURM WURDEN BISHER NUR WENIGE FOTOS VERÖFFENTLICHT. WER HAT WELCHE?
1943 gab es auf Hamburg den größten Bobenangriff, den es mit herkömmlichen Bombe weltweit je gegeben hat auf Hamburg. 700 englisc he Bomber zerstrten mit ihren Bobmen einenGroßteil Hambusg vom 27.-28.7.1943 mit der Operation Gommorrha, als Angriff auf Zivilpersonen. Zehntausende von Hamburger verbrannten in Hamburg-Barmbek, auch meine Großeltern. Es gab einen Feuersturm. Der Straßenasphalt brannte. Die angriffe gingen vorrangig gengen die dicht bewohnten Arbeiterviertel. Es war eine der grausamsten Metzeleien der Weltgeschichte gegen wehrlose Menschen. Auch meine Eltern und meine anderen Großeltern wurden ausgebombt, konnten sich aber retten.
Die Engländer wurden bedroht und wollten sich retten vor den grausamen Naziplänen. Und reagierten noch brutaler. Hermann Göring ließ auf dem Heiligengeistfeld zwei riesige Bunker mit Flakabwehr bauen und sagte: Wenn nun englische Bomber nicht ab geschossen werden, will ich Herman Meier heißen. Er heißt dEshalb bei Hamburger heute noch Hermann Meier.
Wandervögel gab es in Hamburg schon lange. Mein Vater war schon Wandervogel und gründete nach der Nazizeit ein paar Gruppen, als er gebrochen aus dem Krieg zurück kam.
Hans Muchow, Gustav Schmidt, Familie Holland und viele unterstützten ihn, als er die Gruppen in kilometerweiten Trümmern im kleinen Einzimmerhaus in Hamburg – Barmbek 1945 gründete. Seither bin ich Wandervogel. Bis 1994 lebte ich in Hamburg und konnte mir dann den Rabenhof in Lüttenmark kaufen und für den Wandervogel ausbauen.
Die Elbraben, unsere erste Mitmachtanzgruppe und erste Gruppe des Wandervogels, entstand in Hamburg schon 1978 als Musikgruppe für Mitmachtanzen und europäische Folklore. 1998 wurde dann in Lüttenmark aus den Elbraben der Wandervogel e.V. von Elbraben wieder gegründet.
In Hamburg hatten wir als Stadtteil- und Kulturzentrum das MITEINANDER, Keimzelle des neuen Wandervogels mit vielen Kommunikations- und Tanzgruppen, dem Liederkreis „Dufte Kunden“ und einem Fahrtenkreis. Die SPD erhöhte die Mietpreise für uns so sehr, dass wir den MITEINANDER – Laden in der Stiftstraße in Hamburg Sankt Georg aufgeben mussten.
Der Freundeskreis des MITEINANDER hat jetzt sein Zentrum in Lüttenmark mit sehr günstigen Übernachtungsmöglichkeiten und vier Jahreszeitenfesten. 0152 2198 3817.
Hummel-Bummel: Stadtspaziergangzwischen Hamburger Neustadt, Großneumarkt und Fleetinsel“ – Dazu den Volkstanz „Hummel-Bummel. (Bei den Elbraben wird der 3. Teil vor 1+2 gespielt = Veermaster + An de Eck steit n Jung.)