märchen 1 Frau Holle – Gedanken – Lieder – Tanz – Natur – Liebe –

Besonders: Mutter Erde  = Frau Holle, Freya, Beltane, Aphrodite, Venus, Hulda, Mutter Maria sind Bezeichnungen von Mutter Erde, der weisen Urmutter, der Liebesgöttin, der Urhelferin für das Leben, oberste Naturschützerin, Sprecherin der Mitmenschlichkeit und des Lebens, der Liebe – Dazu weitere Märchen

Wer diese Gedanken teilt, setze sich mit uns in Verbindung.

MÄRCHEN

Wer den Umweltgedanken und die Weltgedanken nicht nur sachlich, theoretisch, wissenschaftlich, cool, nüchtern betrachtet, sondern sie in sein Herz aufnehmen will, kann das besser bildhaft oder gar magisch besser mit Märchen, die unsere Vorfahren nicht umsonst hatten, um ihre Welt, ihre Kultur, ihre Gesundheit, ihre Sitten zu hüten. Eine grüne, sorgsame, nachhaltige, heilende Einstellung mit helfenden Gedanken und Vorstellungen. Nicht übertreiben, dann nützlich..


MUTTER ERDE – FRAU HOLLE, Hüterin des Feuers

Frau Holle spielt mit anderen Namen in allen Naturreligionen (und weniger auch in neueren mehreren Religionen) eine sehr große Rolle, hat sie in Liedern, Märchen, Geschichten und bei Jahreszeitenfesten einen Platz gefunden. Obwohl viele von uns Christen sind, verschließen wir uns nicht alten, schönen Geschichten und Bräuchen unserer Erde und Welt. Nicht umsonst nutzen viele alte lebenshelfende Volksbräuche Naturkräfte mi Einbildung, Glauben, Kräutern, Ritualen, da sie die Seele stärken, bereichern und anregen. Die Göttin Frau Holle spielt eine starke Rolle dabei.


Schon viele Jahre bin ich dafür die Kraft der Elfen, Frau Holle, und Tomtes (kleine Zwerge) für mich zu nutzen. Warum? Für mich persönlich bringt es Freude, ohne dass ich von meiner Bodenhaftung abhebe, und ich denke, es tut mir wirklich gut, auch gesundheitlich. Es ist als ob ich gute Momente nicht vergeude vergesse, wegschleudere, missachte.

Jeder Mensch hat kleine schöne, zwitschernde Gedanken, die er mit der Natur verbindet. Wenn ich meine Gedanken mit meinem Inneren an kleinen Elfen, Nixen, der Glücksfrau Mutter Erde – Frau Holle, oder einfach Zwergen Schmetterlingen, Ingeln Blumen festmache, kann ich sie besser verbildlichen, behalten in mir fest machen. Und dann strahlen sie mir ab und zu, beim Wiedersehen, Wiedererleben kraftvoll wider und bereichern mich mit guter Stimmung, Freude, Wohlfühlen, machen mich gesund und froh. Das wirkt noch mehr, wenn ich davon singe, spreche, schreibe, dichte, male …. Das Leben ist oft ein Spiegel der eigenen Erlebnisse, Gedanken, auch der Erlebnisse, Worte, Mahnungen, Freuden der Ahnen…


LIEDER

Frau Holle, Frau Holle flicht Seide, spinnt Wolle. Sie schüttelt ihre Betten aus, da fliegt der weiße Schnee heraus. Schneeflöckchen flieg! Frau Holle, Frau Holle ist zornig und sauer. Die Luft ist CO2 versaut, sodass der Schnee im Himmel taut. Schneeflöckchen adé!


KINDERGARTENSPIELE

Pille, Palle, Polle 
1) im Himmel wohnt Frau Holle 2) Die schüttelt ihre Betten aus 3) Da fallen viele Flöckchen raus. 4) Ticke, Tacke, Tocke 5) Da kommt ’ne Riesenflocke 6) Die setzt sich auf den Gartenzaun 7) Und will sich dort ein Häuschen baun. 8)

1) 3 mal Klatschen 2) mit den Daumen zum Himmel zeigen 3) mit den Händen schütteln 4) die Finger rieseln lassen 5) 3 mal Klatschen 6) mit beiden Händen einen großen Kreis formen 7) Hände ineinander legen 8) Dach mit den Händen formen


FRAU HOLLE (Singspiel) Goldmarie

Frau Holle, Frau Holle, die wohnt im Wolkenhaus. Sie schüttelt alle Tage die Federbetten aus. Wirbelt Federn, nah und fern, weiße Flocken hab‘ ich gern! Schwebt hinaus, fliegt so weit, dass es auf der Erde schneit.

2. Frau Holle, Frau Holle, ein Mädchen will zu dir. „Tritt ein und sei willkommen, viel Arbeit gibt es hier!“

3. „Frau Holle, Frau Holle, ein Jahr ist nun vorbei.“ „Da nimm von meinem Golde als Lohn für Fleiß und Treu!“

4. Frau Holle Frau Holle, der Hahn schreit „Kikeriki! Zu Hause ist sie wieder, die fleiß’ge Goldmarie!“

5. Frau Holle, Frau Holle, ein Mädchen kommt herauf. „Tritt ein und sei willkommen, ich geb dir Arbeit auf!“

6. „Frau Holle, Frau Holle, die Arbeit ist zu schwer!“ „Geh‘ heim zu deiner Mutter, ich mag dich gar nicht mehr!“

7. „Frau Holle, Frau Holle, wo bleibt mein goldener Lohn!“ „Halt auf die große Schürze, das Pech es rieselt schon.“

8. Frau Holle, Frau Holle, der Hahn schreit „Kikeriki! Zu Hause ist sie wieder die faule Pechmarie!“


HOLLE – LINKS

LATERNENFEST – SAM HAIN – Halloween – Hollefest – Mutter Erde – Herbst – DUNKELZEITFEST- (31.10. bis 2.11.) – dj 1.11 Geburtstag – wv e.v. wiedergründung 1. 11.

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FRAU HOLLE BEI FESTEN

Wir verbrennen keine Frauen, sondern ehren Frau Holle oder Beltane mit unserem Feuer der Liebe und protestieren mit Abscheu gegen alle, die Frauen-, Menschen- und Hexensymbole verbrennen.

Frau Holle streift durchs Leben, klopft bei jedem an. Stellt gute Fragen, verlangt an sich (für sie) zu arbeiten und gibt jedem Chancen, kleine, große für Jung und Alt.


FRAU HOLLES LIEBESHAIN

Frau Holle, Freya, Beltane haben ihren Liebeshain, der nicht im Himmel,  nicht in der Hölle oder Höhle, wo Frau Holle wohnt und nicht auf der Erde ist. Er ist in den Herzen aller Lebewesen verborgen und verschlossen. Ihn zu öffnen ist eine Kunst, die erlernt werden kann, selbst von Wesen, die traumatisiert wurden. Der Schlüssel ist keine Droge, kein Medikament, der Schlüssel ist der Liebesschlüssel,  der im Herzen versteckt ist und entdeckt, gefunden werden kann. Glücklich sind die Wesen, die den Schlüssel besitzen und anwenden können, wenn sie wollen. Es sind nicht Liebreiz und Aussehen, nicht Kraft oder Potenz, nicht Taktik oder Geschick, nicht Rang oder Reichtum.

Es ist für jeden die Entdeckung des Musters in sich selbst und seine Befreiung von Angst vor Weichheit, Zwang, Liebesverlust, Unterdrückung, Liebe, Einsamkeit, Hemmungen, Mode, Normen, falschen Grenzen zum natürlichen, freudigen Begegnen, aufeinander Zugehen, Annehmen, Akzeptieren, Miteinander, sich Öffnen und Umarmen.

Dass Seelen sich sehen, sich riechen, sich fühlen können,  sich entdecken können. Es ist ein Erleben, wenn schwarze Schleier fallen.  Liebe kann dann geschenkt und angenommen werden. Das ist das, was Frau Holle nach der realen. Kälte des Lebens, dem kalten Schnee zeigt, dann aber mit Pech bestraft oder Liebe belohnt. Frauen können dann frei wählen, Männer frei in Liebe annehmen. Selbst Tiere und Pflanzen haben ihre Muster der Liebe und des Friedens


MÄRCHEN

Hier sind die zentralen Sprüche und Zitate aus dem Märchen Goldmarie

  • Der Auftrag: „Du musst nur Acht geben, dass du mein Bett gut machst und es fleißig aufschüttelst, dass die Federn fliegen, dann schneit es in der Welt.“
  • Der Goldregen: „Weil du mir so treu gedient hast, […] will ich dich selber wieder hinaufbringen.“
  • Der Hahnenschrei: „Kikeriki, unsere goldene Jungfrau ist wieder hie.“
  • Das Backofen-Zitat (faule Tochter): „Ach, zieh mich raus, zieh mich raus, sonst verbrenn ich, ich bin schon längst ausgebacken!“

Holle-Gedichte

Frau Holle 6.6.26 # 62

Frau Holle, Frau Holle spielt eine große Rolle als Mutter Erde für Leben und Triebe Göttin für Kinder, frieden und Liebe.

1. Frau Holle wird auch Freya genannt, nacht ihr wurde der Freitag benannt. Trolle und Zwerge sind ihre Hausgeister,. Der deutsche Michel ist ihr Hausmeister.

2. Elfen und Hexen hüten ihr Feuer. Am Wasserfall sorgt sie für Abenteuer. Menschen belohne sie mit Zauber und Wundern. Sie wohnt am Knick unterm Holunder.


FEST IM FEENWALD

Durchgefroren im Feenwald, und Füße sind bitterkalt, nimm dir deine dicken Socken, brauchst dich ja nur hin zu hocken, um ein wenig auszuruh’n. Die bösen Feen könn’n dir nix tun.

Die guten Feen singen dir ein Lied und nehm’n dich zu Frau Holle mit, die gibt dir Kekse und Brause, nimmt dich an die Hand und bringt dich dann nach Hause und lädt dich auch noch zum Tanzen ein bei Mond, Feuer und Sonnenschein.


DIE WICHTEL VON FRAU HOLLE

DIE WICHTEL VON HOLLE, TINGEL, TANGEL, BOLLE, SCHOLLE, – DIE FOLGTEN DURCH DEN SCHNEE – EINEM KITZ,  NEM BABYREH – NACH IHRER ARBEIT, NACH IHREM WERK – GANZ BIS AUF DEN ZWERGENBERG. – UND DORT OBEN UNTERM HOLUNDER – WOHNT FRAU HOLLE DREI TREPPEN DRUNTER. – DA SCHLAFEN SIE NUN IN GUTER RUH – UND SCHNARCHEN, PASS MAL AUF UND HÖRE ZU. – RRRR CHU RRRR CHU.

NACH SIEBEN MAL SIEBEN WOCHEN SIND IM ZWERGENBERG AUFGEWACHT UND HABEN DIE LUKE AUFGEMACHT. DA HABEN DIE VIER DIE SONNE GESEHN UND RIEFEN ZUSAMMEN „WIE. WUNDERSCHÖN“. DANN HABEN SIE MIT FRAU HOLLE FRÜHSTÜCK GEMACHT UND VOR DER ARBEIT ERSTMAL GANZ TOLL GELACHT!

Mit Sprüchen bekommt Holundersaft seine heilende Zauberkraft.

(Nach Himpelchen, dem Kinderbuch)


NIKOLAUSFEST

1.Die Festtafel glänzt im Kerzenschein und oben im Rabennest. Die Mäuse tanzen die Weihnachtszeit ein und feiern ihr Nikolausfest.

2. Der Winterjasmin ist aufgegangen. Die kalte Zeit begann. Herbst verweht die buntenBlätter, die Weihnachtszeit fängt an.

3. Tagelang mit mir allein, da geht mir manches daneben. Gern hätt‘ ich Besuch mit Fröhlichsein und etwas Prickeln im Leben.

4. Frau Holle und der Nikolaus bau’n nun ihr Pfefferkuchenhaus, dass sie uns Freude. bringen. für Schmaus und Frieden, Erzählen und Singen. h


Die Zauberin 2 UKRAINE – 21.3.24 Die Zauberin

1. Maruschka Aljuschka war uns ist die größte Zauberin am Don. Sie hat von Mütterchen Wolga gelernt und kehrte zu ihren Kosaken am Don zurück, um ihrer Ukraine Glück und Zukunft, Korn und Kinder zu schenken.

2. Ihr Liebster, der kleine und blitzgescheite Pjortr Donetzky, war ihr zu oft mit seinen Pferden und bei Gelagen unterwegs, so dass er ihr fehlte, sie nicht genug umsorgte, nicht nach ihrer Pfeife tanzte.

3. Also beschloss sie, ihn in ein Lamm oder in einen Hofhund zu verwandeln Sie probierte immer wieder, aber seltsamerweise wirkten alle ihre Zaubersprüche nicht. Wie es oft bei Zauberern ist, merken sie nicht, wenn andere auch zaubern können. Dies ist wie eine Betriebsblindheit.

4. Pjotr Donetzki hatte seine Sprüche vom großen Vater Don gelernt mit der Vorgabe, sie selten und nur gezielt einzusetzen. Dann aber, als er merkte, dass ihm immer wieder Pfoten wachsen wollten, wehrte er sich mit seinem Zauber.

5. Maruschka spürte das, wunderte sich, war verletzt. Kurz bevor sie zu Stein wurde – Was ihr noch nie passiert war, floh sie in ihre Gruft im alten Zuhaus von Väterchen Don, ihrer Heimat.

6. Zu Hause holte sie Klugheit aus ihrer schachte. Sie zählte: Don, Pjotr, Maruschka, das sind Drei und drei ist stark und ihre Glückszahl, viel mehr, als alle Kosaken, als Lamm und Hund und Zaubersprüche.

7. Wenn die Drei zusammenhalten mit ihrer Kraft, ihrem Zauber, ihrer Wahrheit und ihrer Liebe, dann sind sie kaum zu schlagen, dann wird das Glück ihnen hold sein.

8. Als Pjortr auch nachgedacht hatte, kam er vorbeigeritten, um das übliche, heilige Wässerchen der Gastfreundschaft. Und als die beiden angestoßen und getrunken hatten, waren sie bald wie eins! Sie waren wieder vertraut und stark und zusammen mit ihrem Don, ihrer Ukraine, stark zu Dritt.


Die Zauberin 1 – 21.3.24 Die Zauberin

1. Die Zauberin wollte ihren reisenden Liebsten in ein zahmes Lamm verwandeln. Als ihr das nicht gelang, merkte sie, dass ihr Liebster selbst zaubern konnte und Gegenzaubersprüche kannte.

2. Da grämte die Zauberin sich, erstarrte und wurde zu Stein, floh aber kurz davor. In ihrer Gruft dachte sie darüber nach und erkannte, dass alles viel lieber, schöner, wäre, wenn beide Zauber zusammen doppelt so stark würden. Das kam dem nahe, was manche Liebe nennen.


WAS SAGT DIE KI ZU FRAU HOLLES „GEBURT“ ODER HERKUNFT?

Sie hat ihre Heimat am Hohen Meißner wie die Jugendbewegung

Der Ursprung von Frau Holle reicht weit über das bekannte Märchen der Brüder Grimm hinaus. Ihre „Geburt“ als kulturelle Figur entspringt der germanischen Mythologie, wo sie einst als mächtige Göttin verehrt wurde. [1, 2, 3]
Die Entstehung und Wandlung der Frau Holle lässt sich in drei Phasen einteilen:
    • Die germanische Erdgöttin (bis ca. 800 n. Chr.): Ursprünglich verehrten die Germanen sie als Hulda (die Holdselige) oder Freyja. Sie galt als Göttin der Erde, des Himmels, der Fruchtbarkeit und des Lebens. Als sogenannte Totengöttin nahm sie zudem die Seelen der ungeborenen Kinder auf. [1, 2, 3]
    • Die Christianisierung (ab ca. 500 n. Chr.): Um den alten Glauben zu brechen, wandelte die Kirche heidnische Gottheiten oft in Schreckgestalten um. Aus der gütigen Göttin wurde im Volksglauben zeitweise eine bedrohliche Hexe, die mit Perchta (der „Pech- und Höllengöttin“) verschmolz. [1, 2]
    • Das Märchen der Brüder Grimm (1812): Ihren heutigen, weltbekannten Status erlangte sie durch die Sammlung der Brüder Grimm (KHM 24). Sie verwandelten die germanische Göttin in eine moralische Instanz: eine gütige, aber konsequente alte Frau, die Fleiß belohnt und Faulheit bestraft. [1, 2, 3, 4, 5]

Heimat der Frau Holle ist der Sage nach der Hohe Meißner in Nordhessen. Dort gibt es heute den Geo-Naturpark Frau-Holle-Land, dessen Zentrum der sagenumwobene Frau-Holle-Teich ist, der als Portal in ihre Anderswelt gilt. [1, 2]
Möchten Sie mehr über die verschiedenen Mythen erfahren oder die historischen Orte besuchen? Wenn Sie mir sagen, was Sie besonders interessiert, kann ich Ihnen gerne spezifische Sagen oder Ausflugsziele heraussuchen.

Frau Holle trifft sich mit Kaspar im Puppenspiel. Warum?

Kinderträume, Puppenspiel, Kaspar und auch Frau Holle werden von nüchternen Pragmatikern, Realos, Kaltschnauzen oft einfach so als Spinnkram abgetan. Realistisch haben sie Recht. Vieles ist in den Jahrhunderten an „Spinnkram“ hinzu getan worden, oft absichtlich, um Frau Holle „babyhaft lächerlich“ zu machen, aber auch um den tiefen Sinn hervorzulocken, zu stärken.
Die Bibel, als eins der „klügstes Märchenbuch der Welt mit vielen großen Weisheiten“ spart die Naturreligionen und die Natur aus oder deutet sie in „Gott“ um, was viel Sinn hat und die Religion stärkt. Damit fehlt jedoch heute vielen Menschen das Natürliche und Menschliche am Glauben, an der Religion, an der Bibel. Die „gute Mutter Erde oder Erdmutter“ ist dagegen warmherzig, streng und liebevoll mit ihrem Denken, Planen, Tun und Handeln. Das wünschen sich viele.
Und das steckt auch in uns, in unserem Bauchgefühl, der Erbe unserer Ahnen, in unseren Träumen, Hoffnungen und Wünschen. „Geht eine Tür zu, ist ein Fenster offen!“, „Jeder hat seinen Marschallstab im Tornister!“, „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert!“, der gefundene Hexpfennig, der über die Schulter geworfen wird und sich künftig vermehrt.“,  „Stehl die watt, denn hest du watt, abers lat jeden dat Sienige!“ (Schau dir ab und lerne!), „Hast du Zeit, dann lerne, oder reise in die Ferne!“ „Vertundele dich nicht!“ Das waren die wahren,  alten,  prägenden Sprüche, die zum Machen, zum Tun anspornen sollten. Transuse und für Muttersöhnchen waren die Wörter. „Hänschen klein“ das Lied.
Es steckt mehr hinter diesem Traum- und Wunschdenken, als wenig in die Tiefe gehende Realisten „ahnen“. Es sind Weisheiten die bis zu den Naturgesetzen führen, die Tatkraft fordern und fürs Leben, Lebensfreude und Glück voraussetzen und fördern, und die für fast jeden gelten. „Wenn du nicht für deine eigene und die Zukunft aller sorgst, stellst du dein Lebensglück in Frage, in den Schatten.“ Schwieriger ist es, wenn du reich bist. Dann musst du noch mehr geben lernen.
Im Wandervogel haben wir seit über 100 Jahren die Märchen hoch gehalten, die Naturgesetze beachtet, Heimat, Bräuche und Ahnen wertgeschätzt und nicht übertrieben, sind „mit den Füßen auf dem Erdboden geblieben und haben nach Sternen geangelt“, die Welt erfahren, den Frieden hoch gehalten und die Natur geschont, Sprachen gelernt, das Leben geehrt und vermehrt und für die Zukunft gesorgt. Das in die Tiefe Gehen, darüber zu philosophieren, die Ahnen und Märchen zu achten, hat uns dabei geholfen für uns und für unsere Zukunft.
Dieses weit-tiefe Denken und Handeln kann jedem Menschen zu Lebensfreude verhelfen. Diese Weltsicht in Breite und Tiefe, ohne sich zu vertändeln, lohnt es, Wandervogel zu sein, für Wandervögel im Himmel und auf der Erde, sie zu mehren, sich als Wandervögel zusammen zu tun. Es fordert von dir (nur), dein Leben stets selbst zu gestalten, möglichst in Gemeinschaft. Die Gemeinschaft nahe der Natur kann doch braucht nicht Wandervogel heißen. Mich persönlich würde es freuen, neue Wandervögel mit etwas Tiefe bei unseren kulturellen und naturnahen 8 Jahreszeitentreffen mit vielen Liedern begrüßen zu können.

MÄRCHEN – SAGEN – HISTORIE  Impulse für Teestubenabende (Sie fehlen hier noch. Wir bringen bald mehr, so lange wie das Internet uns das erlaubt.)