Für uns steht eine Zukunfts-Gedankenkette (Sloganreihe) im Vordergrund: Junge Menschen – Bildung – Umwelt = Zukunft.
Wie entstand Kultur bei mir?
Ich war klein, kilometerweit trostlose Trümmer. Und 2 Jahre später – Auf allen Trümmern blühten die Trümmerblumen, kilometerweit lila Lupinen, Schmetterlingsblütler, wunderschön. Aus den Trümmern blühten Blumen, eine neue, schöne Welt.
Es gab seinerzeit wenig Lob, aber wenn ich vierjährig Messer und Gabel richtig hielt, richtig benutzte, wurde ich gelobt. Mit dir können wir bald ins Restaurant gehen…. Ich war stolz.
Ich ging noch nicht zur Schule. Da meine Mutter die Firma meines Vaters weiter führte, als er in den Krieg musste, schreib sie viel auf der Schreibmaschine. Die Buchstaben hatte ich schnell gelernt. Da zeigte meine Mutter mir, wie man de Buchstaben zu Wörtern zusammen setzt. O wie stolz war ich, als ich als Fünfjähriger meinem Vater meinen ersten Brief nach Polen schreiben konnte.
Ich war auf dem Dorf in Sachsen in Kinderlandverschickung. Meine Mutter besuchte mich und nahm mich mit ins noch unzerstörte Dresden. Dort im Restaurant machge ich mein erstes Gedicht über ein Kuh.
Es sind die kleinen Schritte, durch die Kultur, wachsende Kultur in Kindern angelegt wird, dass sie weiter wachsen kann. Für mich als Einzelkind war das besonders wichtig. Mich mit Kultur zu befassen wurde mir wichtig. Schon in der Jugendgruppe wurde es mir wichtig, für uns passende Lieder zu machen, mich mit Literatur und Malerei zu beschäftigen. Zuerst mit Kleinkunst. Da ich sehr verklemmt in Armut und unterdrückt aufgewachsen bin, fand ich est später den Mut, meine Sachen zu präsentieren. Da ich oft weg geschickt nicht richtig Familie erlebte, wurde Gruppe zu einer Art von Ersatzfamilie am liebsten bündische Gruppe, die für mich als Spätentwickler freier war als mein Zuhause und mit meinem inneren Wachsen öftr wechseln musste, um mir was geben zu können. doc von der Freischar aus Frankfurt, Hans Muchow, Freund meines Wandervogelvaters und der Psychologielehrer Jakubzik aus Hamburg konnten mir viel geben. Sie fanden Zugang zu mir. Den schwulen Exgeneral Hans von Luckwitz (Till), der mir beibrachte, gute Referate zu halten, blockierte ich naturgemäß recht hart ab. Dann besuchte ich Rhetorikurse und gewann Freiheit, Kultur und Selbstbewusstsein, so dass ich ein begeisternder, guter Lehrer werden konnte.
Schulen
An den Schulen steigt in einigen Bundesländern die Gewalt stark an. Es ist viel versäumt worden von Eltern, Politik und Schulen. Eltern haben weniger Zeit für ihre Kinder. Ihre Arbeitstellen werden anstrengender und sind oft weit entfernt. Viele Eltern wälzen ihre Sorgen auf die Schulen und die Lehrer ab. Die Schulen sind überlastet und können Erziehung allein nicht leisten. Viele Klassenräume sind noch in Reih und Glied gestaltet.
Das, was Wandervögelbünde seit 100 Jahren fordern, gibt es nur an wenigen Schulen, eben Kerngruppenarbeit wie in unseren Gruppen. Das heißt: Der Lehrer unterrichtet kurz mit Hilfe von Tafel oder Arbeitsblättern. Dann übernehmen gut zusammengestellte Arbeitsgruppen (bei uns „Kerngruppen“ die Arbeit selbst. Der Lehrer geht rum und überprüft. In den letzten ca. 5 Minuten der Schulstunde gibt es eine Überprüfung durch Abfragen, Einsammeln von Arbeitsblättern etc. Die Lernergebnisse werden steigen, damit der Erfolg der Schüler. Für Gewalt an Schulen werden Deeskalationsprogramme entwickelt von den Lehrern in der Konferenz in einer Gruppe vorbereitet, gemeinsam besprochen und dann von Lehrern mit Schülern festgelegt mit teils drastischen Strafen.
Kinderarmut
Über 20% der Kinder und Jugendlichen leben in Kinderarmut. Bisher ist die Zahl immer weiter gestiegen. Kinderreiche und bildungsschwache Familien, besonders Alleinerziehende haben es besonders schwer. Kinder und Jugendliche, auch Studenten, werden in unserer Gesellschaft vernachlässigt, haben einen viel zu geringen Stellenwert. Kinder sind die Zukunft Deutschlands, auch Kinder von deutschen Eltern. Paare haben so wenig Kinder, dass die deutsche Bevölkerung in 100 Jahren auf ein Drittel sinken würde, hätten wir nicht ausländische Zuwanderer, die prozentual meist mehr Kinder haben und sich zeitlich oft mehr für ihre Kinder engagieren. Ausnahmen sind Slums, die durch Politik und Bauweise begünstigt wurden. Es werden in einigen Städten große Anstrengungen unternommen, um Slums, die sich gebildet haben, wieder aufzulösen. Die Programm sind vielfach noch nicht effektiv genug. Es müssten auch Hochhäuser abgerissen werden. Das ist wegen mangelnden Wohnraums oft nicht möglich. Die Situation ist nicht nur ein Armutszeugnis für Deutschlands Gesellschaft incl. der Politik, sondern bietet für die Zukunft schlechte Voraussetzungen. Das darf nicht so weiter gehen.
Rudolf-Steiner-Schulen
Rudolf-Steiner-Schulen haben vielfach ihren Unterricht auf Teamwork oder auf eine Sitzplatzordnung für ständige Arbeitsgruppen eingestellt.
Das ermöglicht auch bessere Möglichkeiten für kreative Fächer. Und auch für musische Förderungen.
Großfamilien
Vor ca. 200 Jahren saßen seit Jahrtausenden Großfamilien noch abends gemeinsam am offenen Feuer. In ca. 200 Jahren hat sich die Welt durch Technik so entwickelt, dass heute, besonders in westlichen Ländern mehr Einraumwohnungen gebaut werden, und sehr viele Menschen dort allein hocken, vereinsamen, keine Kinder mehr haben und wenig Liebe.
Großfamilien, die es z. B. in Deutschland noch gibt, haben es vom Einkommen her schwerer, als Menschen, die keine Kinder haben oder nur als Paare leben. (Das wird sogar gefördert durch Einkommenssplitting.) Schau Dir an, welche Parteien mit ihren Programmen durch Steuererleichterungen, durch Kindergeld, durch besondere Bildungszuschüsse Familien mit mehreren Kindern besonders unterstützen wollen. So kann das nicht weiter gehen wie bisher.
Geht Kultur flöten?
Wenn Zuwanderer mehr Kinder in Deutschland haben, als kulturtragende Familien in Deutschland? Die Frage darf kein Verbot sein durch Kurzdenkern, die die Frage als Rassismus beschimpfen. Es ist keine nationalistische Faage sondern eine Kulturfrage, die alles Kulturerrrungene, alles Erkämpfte nichgt in Frage stellt, sondern darauf aufbauen will. Wer unseren Kulturstatus erhalten möchte, muss folgern, dass deutsche Familien mehr Kinder haben sollten. Die Mehrheitspolitik Mitte und Links vernachlässigt diese notwendige Konsequenz und unterstützt Singles mehr als Kinderreiche. Kinderreichtum wird zu wenig geachtet, gefördert, unterstützt. Kinder und Jugendliche sollten für die Zukunft an erster Stelle stehen. Besonders ihre Bildung und Kulturförderung.
KULTURZELLEN – KULTURFÖRDERUNG
Ich lernte, Menschen um mich zu scharen und eine Jugendgruppe zu gründen. So schuf ich mir einen vertrauten, aktiven Kreis, den ich zu Hause und in der Schule nicht hatte. Da konnten sich Weltfahrten und Kultur entwickeln. Oberflächliche Ablenkungen mit Konsum und Geld dafür ausgeben waren nicht mein Ding. So konnte sich meine Horte in zehn Jahren aus dem Nichts gut entwickeln mit Fahrten, Kunst, eigenen Liedern und mehr. Drei aus der Horte wurden Künstler auf ihre Art. Beruflich kamen alle gut voran mit oder ohne Hochschulstudium.
Später gründete ich, schon mit linker Einstellung, in Hamburgs Mitte das Kulturzentrum „Miteinander“, das ich 20 Jahre lang leitete, mit einem großartigen, zukunftweisenden Konzept füär Menschen zwischen 25 und 60, für die es eine Kulturkonzepte in Hamburg gab. (Über das ehemalige auch heute wichtige Konzept berichten wir später).
Mit der imMiteinander entstandenen Kreistanzmusikband „Elbraben“ tourte ich durch Deutschland und spielte auch in anderen Ländern. Wegen meiner mitreißenden Tanzansagen wurde ich zum gefragten Tanzmeister und Einlader 9n der Folkszene, war Impulsgeber für die heute größte Folklore-Gemeinde Schleswig-Holsteins in Mölln, heute großartig geführt von …. und Uwe, gab meine 3 Bücher mit Gebrauchsliedern für Fahrende mit je 200 Liedern heraus.
Danach zur Pensionierung gründete ich den Wandervogel e.V. mit Freunden von den Elbraben neu mit 8 Jahreszeitenfesten, Weltfahrten und offenen und lebendigen Einstellungen zur Welt, zur Kultur, zum Sozialen und zur Kunst allgemein.
Es entwickelten sich ein schöner „Tschaibrauch“, eine besondere „Festtafel“ sowie die Vortragsart der „Feuersinger“ für die Jahreszeitenfeste an denen du teilnehmen kannst sowie die weiterführenden Teestubengespräche in der Jurte am Kamin oder unterwegs hier im Wandervogel.
ZUKUNFT – GENERATIONSÜBERGREIFENDE DENKSCHULE
Durch die weiterführenden Teestubengespräche klopfen wir das an Informationen, Suggestionen und Entwicklungen ab, das uns bremsen und uns weiterbringen kann. Dadurch entstehen Tipps für freierdende offene Menschen, für weiterdenkende Bündische, für einige von uns. Und so bewahren wir unseren kleinen Bund, in Kriegsfallen, Armutsfallen, in Engdenken und Bewahrensängste zu verfallen. Das hält unseren Bund an der Spitze der Bünde als Vorreiter. Mehrere unserer Mitglieder sehen unseren als den Freiesten und denkanregendsten der Bünde seit mehreren Jahren. Und dennoch werden wir älter und jüngere Vorwärtsstrebende kommen bei uns noch zu wenig dazu. Wenn es uns gelingt, unseren Bund so zu gesgtalten,dass Jüngere gern zu un kommen und sich einbringen, dann schaffen wir es, eine freie, generationsübergreifende Denkschule des Wandervogels zu entwickeln, die dringend gebraucht wird.
