MECKLENBURG – LIEDER
zumeist von hedo – teils noch zu vertonen
Zum schnellen Kennenlernen habe ich mehrere Lieder kurz eingesungen. Noten und Texte folgen. Du kannst drei Lieder anfordern. Die roten Überschriften sind teils Links
Bei uns im Land in Mecklenburg Das Geschenk der Brunnen

1.Bei uns im Land in Mecklenburg,da fließt ein klarer Brunnen.Wer hat ihm gold’nes Wasser geschenkt,dass er zu uns so silbern rinnt?Stunden um Stunden.
2.Die Pflanzen, die Tiere, die Menschen gesunden.Das Wasser ist das Gold im Land,der Schatz der Erde, der uns schenkt.Stunden um Stunden.
Gesprochen: Sorgen wir alle,dass das Geschenk erhalten bleibt.
Beim Treffen auf dem Rabenhof

1. Beim Treffen auf dem Rabenhof nehmen wir uns in den Arm. Auch wenn uns innerlich noch fröstelt, wird uns so von außen warm. Mit Lorbeer, Ingwer, Zimt und Nelken mischen wir den Wein und tun Vanille, Saft und Früchte, Zucker und Tee noch rein.
Reich das Glas mal her, es ist schon lange leer. Der Alltag ist hart, und die Arbeit ist schwer. Die Nacht ist kurz, wir trinken Arm in Arm. Und so werden wir langsam auch von Innen warm.
2. Dann brauen wir den Mandeltschai mit Rosinen, Sukkade und Zimt. Die Mandeln versprechen Dir eigene Enkel oder ein geistiges Kind. Gemeinsam sitzen wir am Feuer, stoßen an, sagen Dank.Verschwunden sind Stress und Einsamkeit mit Alltagsstreit uns Zank.
3. Die Musik spielt auf mit Gitarren, Geigen, und Flötenspiel erklingt. Der bunte Haufen an Kerzen und Feuer Jurtenlieder singt. Einige Zünftige haben ein paar Neue mitgebracht. Wir singen Tschaikanons und bündische Lieder bis nach Mitternacht.
4. Sind die Becher geleert und Tschaitopf dann alle, machen wir noch ’ne Flasche leer. Überm Rabenwigwam im Vogelbeerbaum wandert der Große Bär. Bist Du gern bei uns im Bund, ist immer ein Platz für Dich frei. Fürs Tanzen und Singen und Musizieren und Feiern am Feuer beim Tschai.
De Sünn geit op de Wulken trecken
1.De Sünn geit op, de Wulken trecken, un liesen kümmt de Dag. Vun Kaffeeduft is vull de Luft.De Dag beginnen mag.
2.De Sünn geit op, de Wulken trecken, de Hewen is frie un klar bien Freulichsien un Sünnenschien.De Morgen is nu da.
3.De Sünn geit op, de Wulken trecken,De bunten Blomen bleuh’n.De Nacht mutt gahn, de Dach fängt an. De Summer, mien Summer is scheun.
4.De Sünn geit op, de Wulken trecken.Dat Freustück is all da.De Veugels singen. De Klampfen klingen. De Morgen is frie un klar.
Du Land met Water und Alleen
1. Du Land met Water un Alleen, du Land met Wohlden un Glitterseen, O Meckelnborg du büst bunt und greun. Hier will ick leven, hier is dat scheun.
2. Du bist een Land so wunnerscheun. Du büst een Land met Blum‘ un Greun. Dat heff ick hunnertmal all dacht. Du büst een Land vull Freid un Pracht.
3. Wenn ick an Heimat denk und drööm bit to de Kinndertied taurück, denk ick an die, mien Mecklenborg. Du büst een Stedt för mie, mien Glück.
4. Dat gifft veel Landen in de Welt. De kannst Du hüüt bereisen Wenn du dor büst,is dat nich licht. Du kannst die sülms beweisen.
5. Med wenich Geld. De Slötel för mien Hart, den find‘ ick bie die.Die Kroon von allen Lännern is Meckelborg für mie.
Geh ich des Abends durch Mecklenburg, hör‘ ich die Kraniche schrei’n

- Geh ich des Abends durch Mecklenburg. hör ich die Kraniche schrei’n,
:|| Flög ich so gern zur Sonne empor und möchte ein Kranich sein.:||
- Wandern bedeutet vorwärts zu geh’n, Tanzen im Kreise sich dreh’n.
||: Wer musiziert, erzählt und singt, kann Menschen besser versteh’n.
- Leben heißt unterwegs zu sein, gemeinsam und auch allein.
||: Wer immer gern zu Hause hockt kann – kein Wandervogel sein :||
Goden Abend Speelmann, mien Vadding lätt fragen, obs du röver komen kannst

Grün Mecklenburg du baumreiches Land

Grüne Wiesen, weite Wälder zwischen Elbe ud Ostseestrand

Lasst uns die Sonne, die Erde, den Wind, weil wir Wandervögel sind
Mecklenburg ist meine Heimat
1 Mecklenburg ist meine Heimat, Mecklenburg ist mein Zuhaus, und ich liebe seine Weite, doch ich fahr’ auch gerne raus. Mecklenurg mit bunten Feldern, Ruhe und verträumten Seen, schönen Dörfern, weiten Wäldern, leb’ hier gern, kann dich versteh’n.
2. Habe ich die Welt gesehen finde ich bei dir mein Glück. Denn zu deinen stolzen Bäumen treibt dass Heimweh mich zurück.
Vor uralten Zeiten 25.8.24 # 158
1. Vor uralten Zeiten, als das Land noch im Märchenschlaf lag, kamen Wagen mit Ochsengespann durch die Kiefernfurt Tag für Tag.
2. Mit Kind und Kegel vollgeladen suchten sie Heimat und Halt, fällten Bäume, bebauten Felder auf Lichtungen und im Wald.
3. So kamen Germanen zu den Slawen, lebten einsam arm und karg, und zu Viert mit Bienen und Schafen. So entstand Lüttenmark.
Wenn im Dunkeln am Feuer und unter der Sternenpracht der Nachtigallwalzer erklingt

Wenn uns Vadding awens de Treckfiedel speelt


KUNST OFFEN
war erstmals für mich und eine interessante neue Erfahrung.
Für Workshops ist es nicht richtig aufgestellt. Workshops sind in etwa das Gegenteil von Konsumveranstaltungen, zu denen viele kommen und die fast immer auf bestimmte Art Konsumveranstaltungen, Schauen oder Verzehren oder mehreres gleichzeitig sind. Workshops sind eher Lern- und Arbeitstreffen, die genauere Ankündigung mit Fotos, Bildern, näheren Texten brauchen., und die auch nicht extra groß in der Presse erscheinen. —– Mit geht es darum, meine neuen Mecklenburglieder bekannt zu machen. Sie sind so gut, dass sie in der öffentlichen Bekanntheit fehlen. Dass ich durch das Folkmagazin auch als Liederkenner bekannt bin und zum bekannten Künstler geworden bin, kommt noch hinzu. Vom Mecklenburg-Naturlied zur Hymne, vom Zukunftslieder zum Traumlied habe ich eine Liedbreite geschaffen, die für viele Liederfreunde wichtig werden dürfte. Ein Artikel dazu ist hier unter „Mecklenburglieder“ zu finden.
MECKLENBURG – GEDICHTE
Wir singen uns’re Herzenslieder
1. Wir singen unsere HerzensLieder. .Von Nazis und Roten war’n wir verbotenlDrum singen wir die Lieder immer wieder auf Fahrt in Jurten und Kohten.
2. Zu Jahreszeitfesten kommen wir gerne. Aus unseren Liedern klingt die Freude. Im Landheim, zu Hause und in der Ferne, vom Unterwegs, vom Gestern und Heute.
EINSAM RAUSCHEN DIE WÄLDER 19.6.24. #99
Einsam rauschen die Wälder
1. Einsam rauschen die Wälder. Die Kohte raucht in der Nacht. Wir wandern durch Wiesen und Felder :und sind auf der Wacht.:
2. Über uns strahlen die Sterne. Und um uns ist das Zelt. Wir träumen von Heimat und Ferne :Und von der Fahrt in die Welt.:
3. Und wenn auch die Alten sich härmen. Wir sind für die Fahrt bereit. Wir wollen die Welt kennen lernen. :In neuer, friedlicher Zeit. :
Durch den regennassen Wald
1. Durch den regennassen Wald stapft die Horte ohne Worte..Die Jacken sind nass und kalt.:
2. Trotzig klingt das Regenlied auf den alten Stegen, auf schmalem Weg. Die Horte nordwärts zieht.
3. Sonne durch die Wolken dringt. Vögel singen, Klampfen klingen. Felder und Wälder im glänzenden Licht.
Hol mie mal röwer 6.6.26 # 53
R1: Hol mie mal röverhol mie mal röver, in de DDR, denn hier danzt de Bär.
1. In Lüttenmark, in Lüttenmark, da gibt es Müsli, Tschai und Quark.
R2. Die, die hier waren seit vielen Jahren, die kommen immer wieder. Die die hier waren seit vielen Jahren , die kommen immer wieder her.
2. Die Wandervögel fliegen, ohne sich zu verbiegen.
3. In Lüttenmark , da gibt es einenRentnerpark
4. Wandervöglein trinken Tschai und jedes legt noch schell ein Ei.
Weiterdichten……..
Lüttenmark – vor uralten Zeiten 25.8.24 # 158
1. Vor uralten Zeiten, als das Land noch im Märchenschlaf lag,
kamen Wagen mit Ochsengespann durch die Kiefernfurt an einem Tag.
2. Mit Kind und Kegel vollgeladen suchten sie Heimat und Halt, fällten Bäume, bebauten Felderauf Lichtungen im Wald.
3. So kamen Germanen zu den Slawen, lebten einsam arm und karg, und zu Viert mit Bienen und Schafen. So entstand Lüttenmark.
Du Land – Mecklenburg
1. Du Land met Water un Alleen, du Land met Wohlden un Glitterseen, O Meckelnborg du büst bunt und greun. Hier will ick leven, hier is dat scheun.
2. Du bist een Land so wunnerscheun. Du büst een Land met Blum‘ un Greun. Dat heff ick hunnertmal all dacht. Du büst een Land vull Freid un Pracht.
3. Wenn ick an Heimat denk und drööm bit to de Kinndertied taurück, denk ick an die, mien Mecklenborg. Du büst een Stedt för mie, mien Glück.
4. Dat gifft veel Landen in de Welt. De kannst Du hüüt bereisen Wenn du dor büst,is dat nich licht. Du kannst die sülms beweisen.
5. Med wenich Geld. De Slötel för mien Hart, den find‘ ick bie die.Die Kroon von allen Lännern is Meckelborg für mie.
6. Ick sitt opn Barg und lug in de Rund, kiek in de Weit un int Tal. Dor seih ick dat Water un mie ward kund, ick seih die veel dutzendmal.
7. Da stein de Lüchten mang de Wulken. De Mand spökt guldenrot. De Nacht is so wiet, de Düsternis wabert. Mit is so seltsam tomot.
8. De Morgen is so wunnscheun. Ich feul mie so frisch un frie. De Veugels singt ehr Leevensleed. De Wintertied is all vorbie.
9. Wenn een tomeist to Huse hockt sieht nix als Fernsehn un de Wand. De hett uns Meckelnborg verpennt un kennt die nich, mien scheunes Land.
10.Kümmt dann de Abend, und de Nacht deckt över uns ehr Hand. Dann singt bie uns de Nachtigall und Freeden is bie uns int Land.
Lebensfahrt
Mit Freude bin ich auf Lebensfahrt, und lieb‘ es bei Sonnenschein bei Festen und Liedern auf meine Art im Leben unterwegs zu sein.
1. Zur Sonne geht mein Fahren über Stock und über Stein, heißt es für mich in langen Jahren im Leben unterwegs zu sein.
2. Meine Freude will ich leben und das Leben positiv se‘hn Und Freude will ich gerne geben und auch dazu steh‘n.
3. Und kommt das Lebensende, dann geb‘ ich Freund Hein die Hand und wand‘re zur Sonnenwende ins herrliche Anderland.
Wandervögel
1. Im Wald bin ich zu Hause, dort ist meine Heimat, mein Nest und auch mein Zelt, mein Feuer. Hoch oben im Nordwest.
2. Dort ist mein Hort, mein Leben. Hier wachsen Kinder auf. Sie lernen hier frei zu leben ohne Neid und Geld und Kauf.
3. Wir fliegen über die Städte, über das Meer und zurück. Im Wald ist es am schönsten. Immer wieder kehr’n wir zurück.
4. Denn wir sind Wandervögel. Wir brauchen Heimat und Nest Menschen, die Freiheit lieben, ein Land, das uns leben lässt.
DAS SINGEN – FREUDE – KLADDE. 204.24
1. Das Singen ist meine Freude. Ich singen mein Lebenslied. Das passt zu dieser Stunde. Am liebsten, Du singst mit mir mit.
2. Lieder in schön-deutscher Sprache sing‘ ich am liebsten mit Dir. Mit schönsten Herzensliedern schenkst Du Freude und Freundschaft mir.
3. Die Lieder gehen zu Herzen, wenn dazu die Klampfe klingt, am liebsten nachts am Feuer, wenn alles mit uns singt.
4. Es singen die Nachtigallen, der Mond und die Wolken dazu. Es rauscht der Wasserfall bis alles träumt und schläft in guter Ruh‘.
27.3.20
Bei uns im Land in Mecklenburg
1.Bei uns im Land in Mecklenburg, da fließt ein klarer Brunnen. Wer hat ihm gold’nes Wasser geschenkt,dass er zu uns so silbern nach Haus rinnt? Stunden um Stunden.
2.Die Pflanzen, die Tiere, die Menschen gesunden. Das Wasser ist das Gold im Land, der Schatz der Erde, der uns Schenkt. Stunden um Stunden. Sorgen wir alle, dass das Geschenk erhalten bleibt.
9.5.25 Schwalben
Schwalben brachten am Rabenhof hundert Jahre Glück. Sie sind bis auf eine ausgeblieben. Kommen sie wieder zurück?
Vor Jahren brüteten hunderte hier unter dem Dach Nest um Nest, Wandervögel und vieles Getier. Davon gibt es nur noch ’nen Rest.
Für Schwalben gibt es nicht genug Mücken. Es ist nicht genug Futter da. Drum können sie heute kaum noch nisten an der Boize in Lüttenmark.
Wenn wir uns nicht um die Heimat kümmern, gibt es bald keine Schwalben mehr. Drum helft mit uns für die Umwelt zu sorgen. Leisten wir Gegenwehr!
Das Leben ist kurz 5.3.25 – Seite 89
R:Das Leben ist kurz, das Leben ist lang. Das Leben ist voller Wunder.Das Leben kann herrlich sein, Gott sei Dank. Uns geht die Sonne nicht unter.
1. Es geht hinaus durchs Leben zu geh’n, zu lernen, zu schau’n , was unbekannt, zu spüren, wo frische Winde weh’n unterwegs sein an Land und am Strand.
2. Auf in die Bretagne, auf nach Berlin, aufatmen, erhol’n und ‚raus. Auf nach MALLORCA UND ZARRENTIN bUND DANN WIEDER FRÖHLICH NACH HAUS.
3. Wer weiß, was das Schicksal uns noch schenkt und welches Lied es uns singt von Reiselust und Freude gelenkt Gut ist, wem das Leben gelingt.
Abendwind
Der Abendwind ging durch die Linde. Da saßen wir am Steinkreis, und das Feuer brannte. Wir sangen die alten Lieder vom Sommer, von Mecklenburg und vom Abend.
Die Schwalben kreisten über uns. Ringsum blühten Rosen und Geranien, und das Reh versteckte sich im Knick.
Das mitgebrachte Holz knistere, Querflöte und Klampfe erklangen. Es dämmerte zur Mittsommernacht.
Da klangen Gedichte und die Balladen vom Kunz.
Und als der Vollmond aufzog, fuhren die meisten heim,
Wir saßen noch lange an der Glut am Steinkreis und erzählten von Liedern und von Fahrten.
Die Vollmondnacht war wunderschön. Die Nachtigall sang.