LUDWIGSTEIN – MITMACHTANZEN – Burg der Folkies – www.burg-folk.de -3. Wochenende im September jeden Jahres seit über 40 Jahren

Wie jedes Jahr – Tanzfest auf Burg Ludwigstein. 3. Wochenende im September 2026

In vielen Jahren das vielleicht schönste und lebendigste Folk-Tanzfest in Deutschland

Was unseren „Lu“ für Folkies – die mit der Seele für Folk brennen- so attraktiv macht. – Diese Geschichte ist ein „historisch – dynamischer Artikel“, der „neu – wissenschaftlich“ absatzweise von Unten nach Oben zu lesen ist.

Und sollten uns einmal die Herren und Damen des Ludwigstein aus Geld- oder anderen Gründen unseren Platz auf dem Lu am 3. Wochenende im September zu meinem Geburtstag nicht mehr frei halten, dann müssen wir uns eine andere zentrale Burg in Deutschland suchen, die – vielleicht nicht so teuer, so komfortabel, dafür weniger zementiert ist, vielleicht mit einem besseren Saal, als dem akustisch so fehl konstruierten Meißnersaal.

Aber wir haben auch Freude und Freunde aud und unter den Ludwigsteinern. Obwohl wir all die Jahre noch immer nicht auf ihrem Kalender und in ihrem Archiv stehen. Weshalb eigentlich nicht? Es sind doch nicht wenige von uns „brennenden Folkies“, Hessen, Ludwigsteiner?


Die Zukunft schenkt uns einen neuen Gedanken. Am Anfang zur Eröffnung mit den Kreativen im Burghof oder im Rittersaal zusammen zu kommen und freies „Anekdoten-Erzählen“ mit Erlebtem und gefundenen neuen Schätzen. Hier von einem alten Dresdener Strietzel, dort von einem neuen Festerlebnis, dann von einem herrlichen Branle aus Frankreich mitgebracht, von einem herrlichen Gassentanz aus England, einem neuen Mecklenburglied, einer alten Variante des Hoida, einem ausgegrabenen Wunder mit einem Ländler aus der Steiermark und Schätzen aus all diesen herrlichen Quellen aus dem Brunnen der Folklore.

Das würde unserem Folk- und Wandervogelfest auf dem Lu eine Stärke geben, die länger als 100 Jahre wirkt. Wenn das mit Handys gefilmt und die herrlichen Anekdoten (auch im Burgarchiv) archiviert und gepostet würden, ergäbe sich eine Kraft, die viele freie, zukunftsgewandte Menschen anzieht und ihnen unsere weltweite, freie, freundschaftliche Folklore ans Herz und in die Seele schwingen würde. WWW.BURG-FOLK.DE


 

 

Die neue Crew bEwährt und erneuert sich seither mitjungen nachstrebenden Folkies. Einige wichtige, attraktive fehlen noch, aber das Tanzen, Musizieren und Singen gedeihen mit immer wieder neuen Ideen und Impulsen. Besonders verdient gemacht hatten sich Schrat, Usch und Luc, die mit ihrer Seele noch be uns sind. Und einige der alten noch lebenden Elbrabengründer auch mit neuen Elbraben möchten 2026 auf der Burg noch einmal aufspielen, auch mit neuen Ideen und alter Fetzigkeit auf „Brodelportart“.


Nach zehn Jahren mit dem grimmigen Horst sagten viele Folkies, dass es genug sei, und Horst hatte auch genug. Da taten sich zehn zusammen und gründeten den Burg-folk e.V., um Freundschaft zu pflegen und den Festen Möglichkeit zu geben, die Burg zu mieten und die freie, tanzende, singende, musizierende „Folk-Insiderszene“ beieinander zu halten. Das war ein weiterer neuer Erfolg von Folkies zwischen Suhl und Weimar, zwischen Aachen und Burgwedel.


hedo wollte die Leitung abgegeben. Von den Elbraben war zu der Zeit keiner, der an seine Stelle trat. hedo hatte in der Einöde, im Mecklenburger Lüttenmark, den zerfallenen Rabenhof gekauft und wünschte sich, sich dort zu konzentrieren, den Hof aufzubauen, dort eine Folkszene zu pflanzen, die folkloristische Einöde zu beleben zusammen mit Mecklenburger Folkies. Das mit dem Hofaufbau, dem schönen Rabensaal und den Festen gelang. Die großartigen Folkies dort, die wir bei DDR-Einladungen kennen gelernt hatten, hatten anderes zu tun, ihre DDR-bezahlte Folkszene zu retten, Folk zu studieren, sich selbständig zu machen. Also stand hedo ziemlich allein, unterstützt von Atti und einigen wenigen. Und die Feste übergab er an Klaus Grimm, einen guten Tanzmeister, der nur kein Folkie war, voll mit dem Herzen dabei, kein Musikant, ein Seminarleiter mit Leidenschaft, der Festabende zu Seminaren machte.


Burg Hanstein, das andere Wandervogel-Refugium, begrüßte uns einsam und ohne Eintrittsgebühren mt freiem Zugang. Nur ein Klo konnte man uns aufschließen, das für Abhör- und Wachpersonal gepflegt wurde. Es war wie ein Wundr. Wir musizierten, sangen und tanzten und waren voller Freude. Einen Kreis, eine Schnecke, tanzten wir auf der Bastion. Es gab die ersten unserer Fotosammlungen vom Hanstein zum Ludwigstein. Andreas Georgi stimmt auf seiner Mundharmonika „Auf der Saale, hellem Strande“ an. Und dann sangen wir das Wandervogellied “    “ und unser Freiheits- und Friedenslied „O lio, lio la“ und wir tanzten wie immer den „Hoida“ als Ludwigsteintanz und den „Perastus“ als Hansteintanz. Fehlte nur ein deutscher Tanz. Da tanzten und sangen wir den „Lott is dot“ und meinten damit die Greisenherrschaft der DDR-Stalinisten Mielke und Co., die vielen von uns das Leben so schwer gemacht hatten, und die jahrelang nicht nach Hause konnten. Auch einige, die über Ungarn gekommen waren, waren dabei. Und einige weinten vor Freude, als wir sangen.


 

Die Grenzöffnung war wie ein Wunder. Gerade da hatten wir 1979 unser Treffen auf der Burg, und wir begannen, die Wanderung zur Burg Hanstein, wie seither in jedem Jahr. Wir tippelten los zur Grenze, zu Stacheldraht, zur unbekannten Burg auf dem Berg oben, oft gesehen in der Ferne und wussten noch nicht, ob wir an der Grenze gestoppt werden würden. Als wir zur Grenzen kamen auf einem schmalen Weg, stand da ein einsamer Grenzer mit MP, der uns singend herauf kommen erlebte, ein bunter, fröhlicher Haufen. Ob er uns noch aufhalten sollte? Die meisten großen Grenzübergänge waren ja gerade erst offen? Wir grüßten uns freudig, und er ließ uns durch.


 

Das alles fand und findet in Freiheit in lockerer Atmosphäre, mit freier Improvisation, mit vielen Impulsen und vor allem mit Freundschaft statt, mit Wunschtänzen, mit handgemachter Musik, mit Menschen, die bei sich zu Hause in ihrem lokalen Umfeld musikalisch mit Instrumenten, mit Liedern, mit Tänzen aktiv sind und ihre Wünsche, ihre Erfahrungen, vor allem ihre Seele mitbringen.


 

Was war es, das so attraktiv ist, dass jedes Jahr neue und alte Folkies auf den Ludwigstein kommen zu den Erntefolkfesten oder HFF HerbstFolkFesten? Es war und ist das Prickelndste der Folklore: das Musizieren, Tanzen und Singen des Eingemachten, neuerer Stücke von Überall aus Europa, ein richtiges Europatreffen, das Mitmachen und sich Einbringen vieler Folkinsider aus vielen Ecken des Landes mit tollen Ideen, mit Kuriositäten, mit neuen ausgegrabenen Schätzen, mit lockerem Vermitteln und dann das Wiedersehen von Jung und Alt.einem lockeren „Freundschaftshaufen“ im Namen des Wandervogels, viele Jahre.


1985

Als ich 50 wurde wohl 1985 erhoben wir vor über 40 Jahren unser Lebens-, Folk- und Tanztreffen aus der als „großes Erntefest mit Festtafel“ Taufe. Die Elbraben zogen alle voll mit und Freunde aus dem ganzen Land, bis aus der DDR Geflohene zogen mit. Es wurde ein Treffen das brodelte wie eine „Brodelpott“, dass über die Grenzen und im Lande mehrere ähnliche Feste entstanden mit Singen, Tanzen, Musizieren, neuen Tänzen von Überall, neuen zündenden Lidern, herrlichem Musizieren von Klein und Groß, von bekannten Bands wie den Möllner, den Hildesheimer, den Elbraben, tubsit, welche Band noch? aus ganz Deutschland als offener Band. Das macht bis heute Schule. Es ist herrlich. Was wird in diesem Jahr als „neue, beliebte Findung“ als Tanz, als Lied, als Musik gekürt?


 

Weshalb brennen so viele Menschen für Folklore ihr leben lang?

Weil Folklore eine Zusammenfassung von Heimat, von Leben, von räumen und Liebe ist? Weil aus solchem Urmutterboden Freundschaft, Liebe, Familie, Frieden und Wohlstand entstehen? Weil Folklore gleichzeitig Heute, Gestern und Zukunft ist? Weil selbst unsere Ahnen, die ihre Heimat liebten, bei unseren Jahreszeit-Festen in unseren Seelen mit uns sind?


Wer war und ist alles dabei? :

Peter und Ralf aus Schwerin, Jens-Peter Müller, Jörg Fröse, Annette vom Uelenspeghelhof aus den Niederlanden, Atti, Viktor aus Hamburg, Karin aus Plön, Usch aus Aachen, Schrat aus Wahlhausen, Sabine und Luc aus Aachen, Lothar aus Duisburg, Wolfgang aus Kassel, ……. du solltest hier wohl auch stehen…. so viele Impulsgeber.


Burgfolk  85    2015

Workshops Als ich die Tafel der Workshop-Anbieter sah und die Themen durchlas, war es für mich eine in die Tiefe gehende und verlockende Angebotsserie für Folkenthusiasten.

Da entschloss ich mich, nichts anzubieten, sondern mal auszuprobieren zur Freude und zum Lernen.

Annes Märchen

Anne bot eine Märchenserie an zu Märchen, die mit Häusern zu tun hatten. Zuerst ihre Märchenerzählung und dann ein Gespräch darüber. Märchen bringen monija und mir viel Freude. Wir freuten uns darauf.

Draußen auf dem „Burg-Balkon“ im Sonnenschein hatte anne den besten Ort dafür gefunden. Sie hatte sich einen Sessel drapiert, sich märchenhaft gekleidet und mit Blumen das Ambiente geschaffen, um besser vor der Turmwand der Burg besser in die Märchen „eintauchen“ zu können.

Menschen in Häusern waren nicht die Reichsten. Und die Märchen aus verschiedenen Ländern und Kulturen sind spannende Geschichten, hinter denen sich Weisheiten verbergen. anne erzählte, oft mit leiser Stimme und arbeitete den Sinn fein heraus. Durch die großartige Erzählweise annes waren die über 20 Teilnehmer dankbar und begeistert und werden bei nächster Gelegenheit auf Burg Ludwigstein oder auf dem Rabenhof von anne mit guter Gewissheit wieder Märchenserie erbitten.

Bigband-Tanzen. Die Grundtänze der offenen Bigband für Jedermann sind seit 25 Jahren die gleichen.

Zauberkreis, Bauernpolka, Baumtanz, Nigun Shel Jossi, Pippi, Kalamatianos, Makadonska devoijce, Emmawalzer ………….. Die Noten dafür gab es im Internet in schönen dreistimmigen Sätzen in leichter Tonart, so dass nicht viel geübt zu werden brauchte und gleich am Freitagabend los gespielt werden konnte. Kerstin, Sabine und Angela nahmen nur mit Blicken und ohne Strenge die „Powerführung“ der Bigband an, und es entstand aus dem Stand spontan eine Musik, die die Tänzer mitriss.

Die Tänze sind für Jung und Alt mit den Jahren auch für unregelmäßig Tanzende so gut bekannt, dass begeistert los getanzt werden konnte. Aus Tanzkreisen in Halle, Berlin, Aachen, Hamburg, Bremen, Lüttenmark, Jena, Hannover, Braunschweig, Göttingen Frankfurt waren jeweils mehrere da und teils so gute Tänzer, dass es eine Freude war. Am Sonnabend gab es dann einen großartigen Musikantenworkshop mit Marianne, der die Mehrstimmigkeit ausbaute und Gags, Vorspiele, Soli und Gesangsteile einbaute.

So wurde die Bigband zum Hauptgerüst der Musik. Angelas Band „Stromlos“ aus Berlin, eine Musikfamilie und einige Solisten mit Begleitung brachten neuen Humus dazu, dass das Tanzen viele schöne Blüten treiben konnte.

Für viele Tänzer und Tanzkreise aus der Volkstanzszene ist das Tanzen beim BurgFolk auf dem Ludwigstein im Herbst ein Jungbrunnen, Impulsgeber und eine intensives und mitreißendes Milieu, von denen es nur wenig so ausstrahlende in Deutschland gibt. Alle lernen voneinander in fröhlicher Gemeinschaft.


10 Jahre leitete Klaus unser Fest

Mit fester Band, mit guten Notenheften und hohem Anspruch brachte Klaus des Fest voran. Es kamen nur leider mit der Zeit weniger. Der Mitarbeiterkreis war in etwa der gleiche geblieben. Doch es sprach sich herum. Man wollte mehr feiern und weniger Seminar. „Ich will nicht an den Festabenden Seminartraining, sagte Jörg“. Das wurde zum Motto. Klaus war das Handtuch etwas spät. ABer alle Telefonierten rum, Dadurch gab es keine Unterbrechung beim großen jugendbewegten Septembertanzen mit viel Freude, viel Tanzen bis nachts, mit Musizieren auchg der Kinder, mit Gesas „Notensalat-Blätern“ und mit Mitternachtssingen im Turm, soweit der offen war, mal auch ind er Vorstands Kemenate. Es hat sich der Verein „BurgFolk“ extra fürs Fest gegründet. Und die Verbundenheit aus Ost und West ist weiterhin großartig. Mich freut, dass ihr so gut zusammen haltet.  Macht weiter so.


Stabwechsel beim traditionellen Herbsttanz Bundesweites Folkloretreffen jetzt unter neuer Leitung 2004

eit 1985 hat das Tanzfest am dritten Septemberwochenende eine große Schar an Leuten auf die Burg gezogen. Aus allen Himmelsrichtungen Deutschlands sind auch in diesem Jahr wieder rund 150 Menschen zusammengekommen, um die Vielfältigkeit und Lebendigkeit des internationalen Folk in Musik, Tanz und Gesang zu erleben und zu genießen. Für viele Jahre lagen Organisation und Durchführung des von Wandervogel e. V. und Folk International veranstalteten Festes in den Händen von Hedo Holland. Im Jahr 2003 erfolgte dann ein Stabwechsel und die Gesamtleitung übernahm der Verfasser. Mittlerweile zeichnen sowohl altbekannte als auch neue Gesichter dafür verantwortlich, dass dieses große Folkereignis weiterhin mit Leben und Gehalt gefüllt und weiterentwickelt wird. Gemeinsamer Leitfaden ist der internationale Folkbereich in seiner gesamten Breite. Tagsüber laden zahlreiche Workshopangebote die Teilnehmer zum Singen, Tanzen und Musizieren ein. Grundsätzlich kann sich jeder aktiv in die Programmgestaltung einbringen. Die in sich abgeschlossenen Workshops geben Schnuppereinblicke, die immer wieder den Wunsch nach intensiverer Beschäftigung auslösen. An den beiden Abenden wird ausgiebig getanzt, gesungen und musiziert. Hier kommt die gesamte Folkpalette zum Ausdruck: Mixer aus den USA oder England, Kreistänze aus den verschiedenen BalFolk international: Schwungvoller Tanze zu guter Live-Musik Stabwechsel beim traditionellen Herbsttanz Bundesweites Folkloretreffen jetzt unter neuer Leitung kanländern, Polka und Walzer, Formationsund Paartänze, deutsches und internationales Liedgut usw.. Kurze Darbietungen sorgen für willkommene Abwechslung. Das Folkorchester zeigt insbesondere am Samstagabend seine Ergebnisse aus den Workshops, in dem es zum Tanz aufspielt. Und spontan sich ergebende Musikgruppen bereichern das Angebot. Das Zusammenführen von Livemusik und Tanzen aus der Freude heraus betont die Einheit von Musik und Tanz, die früher selbstverständlich und unumgänglich zugleich war. Die gemeinsamen Tage auf der Burg sind für viele Folkinteressierte zum selbstverständlichen „Pflichttermin“ geworden, und das nächste Treffen findet vom 23.- 25.9.2005 statt (s. Burgtermine). Die spezielle Atmosphäre trägt entscheidend dazu bei, den internationalen Folk in seiner Komplexität wertschätzen zu können. Möge die Veranstaltung auch in Zukunft weiten Zuspruch aus allen Ecken und Gegenden Deutschlands finden. Klaus (Abgedruckt in den Ludwigsteiner Blättern Dezember 2004, 54. Jahrgang, Heft 225, Seite 36, Redaktion Wolfgang Moeller, Strubb, Bremen )


 

Gründung 1998 durch die Elbraben unter Leitung von hedo

Das erste Tanztreffen des Wandervogels fand 1998 als Geschenk der Elbraben zu hedos 50. Geburtstag statt und seither bis 2003 unter Leitung von Hedo in Zusammenarbeit mit Wolfgang Kurz aus Kassel,  Schrat – Helmut Stantze aus …hausen, Usch aus Köln, Ingmar Jahr und Kirsten Sommer aus Weimar, Rainer Kelm, mehrere Jünrgere und den Elbraben aus ganz Deutschland, Liz und den Aachenern sowie Freunden aus vielen Gegenden, aus Ost und West.

In vielen Jahren das vielleicht schönste und lebendigste Folk-Tanzfest in Deutschland


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