Das Gespenst spukt. Der Werwolf lauert. Der Bleiche küsst im Salon. Anton Tschechow, Guy de Maupassant, Manfred Hausmann und andere schreiben, dass Weihnachten nicht nur Kirschen Essen ist, sondern manches hochkommt, das zur verdrängten Seite der Strafen in den geweihten Nächten gehört.
Weihnachten war immer ein Geben und Nehmen, ein Belohnen und Strafen. Diese Realitäten sind heute weitgehend vergessen. Es ist zu einem Fest der Güte und Hoffnung geworden mit dem lieben Christkind, den Heiligen Heerscharen der Engel und dem Weihnachtsmann, der seine Rute vergessen hat.
Und das, obwohl es vielen Menschen im Land nicht gut geht. Obwohl in der Welt Hunger herrscht. Obwohl es Kriege und Morden gibt. Obwohl aufgerüstet wird. Obwohl die Waffenindustrie boomt und die Militaristen frohlocken. Obwohl es kaum noch deutsche Kinder gibt.
Die Geburtenraten lagen 2024 pro 1000 Einwohnern in Europa z.B. bei:
6,3 Italien, 6,5 Spanien, 8,1 Deutschland, 9,3 Schweden, 9,5 Dänemark, 9,7 Frankreich, 11 Türkei, 11,2 Island.
In Deutschland haben 28,7% der Mütter keine deutsche Staatsangehörigkeit. (In MV 16,5%), 71,9 % Mütter mit deutscher Staatsangehörigkeit.
2024: 677100 Kinder, 1,35 je Frau, Alter der Mutter beim 1. Kind 30,4 Jahre, der Väter 33,3 Jahre niedrigste Zahlen seit 1946. 5% mehr Jungen, als Mädchen, 2% niedriger, als im Vorjahr.In Ostdeutschland nur 1,27 Kinder je Mutter.