Briefe – Briefe des Leben Gestaltens – Denkfreiheit und Gedankenhilfen – Freunde – Familie – Wandervogel

Briefe – Briefe des Leben Gestaltens – Denkfreiheit und Gedankenhilfe

 

Glückliche Sicht in die Tiefe / Augeninfarkt / Stundenbuch

4.5.25 Ich wünsche Dir dort viel Freude und Glück und, dass es Dir zu Hause jetzt besser geht. Mich freut, dass Du Dein Leben, Deine Aufgaben, Deine Pflichten so positiv sehen kannst. Wenn Du es schaffst, dass diese so positive und glückliche Sicht bis in Deine Tiefe, Deine Seele geht, dann hast Du gute Chance gesund zu werden. So denke ich. Mir hat das immer geholfen. ———

(Ein Beispiel: Als ich das Folkmagazin noch drucken ließ und harte Termine und fast keine Zeit für mich hatte, ich einen Infarkt im linken Auge bekam und das Magazin ins Minus rutschte, da habe ich radikal umgestellt und das Folkmagazin nun ohne Kosten und sehr angenehm mit wenig Arbeit im Internet. Da wurde ich wieder freier, fröhlicher und gesunder. Das war sichtbar und fühlbar.) Es ist nicht leicht, die eigene Entwicklung so klar einzuschätzen. ————

Manchmal sind Beispiele wie ein Spiegel. ———

Ich gestalte seit meiner Jugend „Stundenbücher“ mit Gedichten, Erzählungen, Einschätzungen, Fotos, Zeichnungen von Erlebnissen, schönen Stunden und Gedanken. Die trage ich nicht chronologisch ein. Mit den Jahren sind die Bücher ein Geigerzähler zu meiner Entwicklung, meinem Leben, von Glück, Enttäuschung, vom daraus Lernen, fürs weitere Gestalten meines Lebens. Das hilft mir sehr. Wäre so etwas nicht auch eine Hilfe für Dich? Kann ich Dir mal 2, 3 dieser Bücher zeigen? ———


Urlaub-Verhaltenspsychologie-Leben gestalten-Weltsicht

2.4.25 Ich fahre schon gern allein in Urlaub, müsste dort nur kommunikativer sein und bin dort gern aber zu viel nur bei mir.

Seit ich älter bin….sind Gespräche der meisten für mich oft nicht interessant, da ich weiß, dass ich zu den ca. 8% der Menschen gehöre, die durchblicken, die Manipulationen sehe und oft drüber lachen kann. Wie abgelenkt sind doch die meisten und wie schlau, gerissen, gierig sind die, die sogar die Regierungen deichseln können, um einen Teil der Welt dominieren zu können.

Das Bankenwesen und die Leipziger Schule der 1920er Jahre haben aus der Psychologie einen Verhaltenspsychologie heute in den USA entwickelt, die mit Lemon Brothers einige Unis hat, die speziell „Lenkung“ studieren (mit vielen Unterfächern). Und die führenden Banker, selbst einige Politiker haben dort oder in deren Ablegern auch hier studiert und in weltweiten Zirkeln, Banken, Großverbänden gewirkt.

Wir haben uns kleine Oasen gebaut, in denen unsere Seele sich erholen kann oder könnte, wenn wir uns nicht selbst ein Bein stellen. Nischen gibt es noch, die brauchen die. Nicht unbedingt unsere. Und wir hatten Glück ohne Krieg und nur mit kurzer Corona als Warnung von ihnen. Aber sie haben ja mittlerweile über 2/3 aller westlichen Menschen täglich im Griff, können Wahltendenzen der Politik für sich beeinflussen. (Merz gehört ja zu ihnen als kleiner „Helfer“.) Und wir fühlen uns im Kapitalismus mit seiner Scheinfreiheit halb wohl, richten uns ein und genießen, so lange wir können, um so weit wie möglich glücklich zu sein, bis der „Fall Down“ der Dekan des alten Roms die westliche Welt incl. USA erreicht, vieles zerstört wird und verfällt, und dann neu aufgebaut wird. Nur, ob Russland, 3. Welt, China da weiter sind, mitmachen, weitermachen können, ist völlig offen.

Du weißt, ich leide kaum unter solchen Aussichten. Diese spannenden, meist negativ erscheinenden Gedanken sind von mir selbst und von keinem Guru für keine Mitläufer. Und über so etwas spreche ich mit Freunden öfter. Der Wandervogel hat als einziges Gesetz „Das Leben mit innerer Wahrhaftigkeit und vor eigenem Gewissen selbst gestalten“, also aus der eigenen Seele, dem eigenen Denken heraus. Dabei bin ich immer geblieben und weiß wie „die Hasen laufen“,wie die Psychologie, die Pädagogik, die Wirtschaft, das Militär, die Medien, die Politik laufen. Händi in der Hand, Scheckbuch in der Tasche, Spekulationsmakler bei der Bank und Aktien-Pokern und Wetten und vor jedem Weltevent. Manchen kann man das ansehen.

Meine Kinder und ich, wir sprechen darüber und richten uns aus und suchen unsere Nischen ohne Helfershelfer sein zu müssen. Ein Enkel ist Grünenabgeordneter, die anderen noch Jugendliche. Ich reise viel, so lange es hier noch kühl ist, in die Sonne und habe viele gute Gespräche, mache meine Lieder und schreibe manchmal einen Brief, so wie hier für Dich. Für mich ist das so der wohl beste Weg.


Kristalltherme Templin – Dreiklassengeselslchaft – Selensky

2.4.25 Ich war gestern mit Heike Scherbaum in Bad Wilsnack in der Therme. Das war ein sagenhaftes Erlebnis im Salzwasser. Das liegt leider 2,5 Stunden von hier und ist voller Licht und schöner, als die Therme in Templin. Heute war Schmitti hie rund hat den Teich mit neuer Pumpe in Ordnung gebracht. Morgen kommt Annette zum Reinigen. Es ist auch bei mir einiges los. Und die Blumen bringen Freude. O, wie habe ich das gut.

Das ganze Leben ist eine Freude im Frieden, wäre da nicht überall wachsende Manipulation. Es wird wohl wieder eine natürliche Dreiklassengesellschaft geben. Die Manipulierer und ihre Helfer, die Nischenleute, Unabhängigen und Sparsamen und darunter die die Nichtdenker, Arbeitsameisen und Roboter. — Noch ist Selensky Helfer, die Ukraine auszubluten, bis sie zu Spottpreisen ausverkauft wird. Dann wird er ermordet oder, wenn er aufpasst, befördert.


Schattenspringen – Ärztliche + rituelle Verfügung – Gespräche – Grüne – Wandervogel – Alter

18.3.25 Ich bin für Klarheit über die Sachen, über die ich früher nie gesprochen habe, weil das Leben mir immer „so unendlich und positiv“ erschien und meist weiter erscheint. Nun, da mein Hören schlechter wird, und einige Zipperlein dazu kommen, denke ich, es wird notwendig tacheles zu sprechen und wegen der Distanz  auch zu schreiben.

Wenn ich doch über meinen Schatten springen könnte, und ich es mit Kontakten ebenso leicht hätte, wie mit meiner Freude. Ich habe da trotz aller Liebe und Freundschaft bei allen Neuen, die ich treffe einen Riegel, obwohl ich Zusammenkommen so liebe. Diesen Widerspruch in mir selbst mag ich nicht, er macht mich einsam, obwohl ich sonst hartnäckig mit Disziplin bin. Das Schattenspringen gelingt mir viel zu wenig. Je älter ich werde, desto notwendiger wird es. Selbstmitleid passt nicht zu mir. Ich bin besonders bei Sonnenschein guter Dinge und reise 19.4. wieder 2 Wochen nach Las Palomas auf Gran Canaria.

Meine laufenden Frauenannoncen haben gutes Echo. Die Annoncen heben sich von anderen ab, und viele rufen an. Aber es klappt nicht richtig. Ich führe in der Woche dadurch mehrere interessante Telefongespräche und spreche sonst die ganze Woche nur donnerstags am Abend beim Tanzkreis.

Mein Hören hat derart nachgelassen, dass ich meine Gruppen abgeben muss soweit ich Nachfolger finde. Fürs Tanzen und fürs Singen/Musizieren wird das gehen, für den Wandervogel weiß ich nicht weiter. Den Grünenlandschaftsortsverband (Boizenburg, Zarrentin, Hagenow, Wittenburg, Dömitz) habe ich auf dem Rabenhof hier mit 2 anderen vor einem Jahr gegründet. Viele Jahre war ich in der Gegend hier der Einzige. Jetzt sind 19 und vorigen Sonntag bei Grünenfrühstück und M’GV habe ich mich dort verabschiedet, da ich Gruppengesprächen nicht mehr folgen kann.

Ich schriebe meine An- und Einsichten weiterhin auf www.wandervogel.info, blicke recht gut durch und widersprach oft auch im Brainstorming dem OV, dem LV und dem BV, was teils ernst genommen wird. Immerhin: Meine Ansichten sind zukunftsorientiert – für Kinder, Umwelt und Bildung.

Wandervogelleben geht tiefer, als Politik. In manchem Verhalten bin ich auch nicht supergrün, sondern mache mir aus meinem Leben ein Zwischending von Wohlfühlen und Wollen, wie wohl fast alle. Bei den Grünen ist es teils an Anrennen gegen die „Gummiwände der Bequemlichkeit, Rechthaberei und Vorsicht (Angst) der Menschen“.

Der Mensch ist ein manipulierbares Gewohnheitstier und lässt sich allzu gern mit “Brot und Spielen“ verführen. Wandervögel gestalten mehr oder weniger ihr Leben in Natur und Kultur jeder selbst und schließen sich zusammen trotz unterschiedlicher Ansichten mit Toleranz (was meist aber nicht immer klappt). Einig sind Wandervögel sich wohl alle für Frieden, Mitmenschlichkeit, Kinder, Bildung, Umwelt, Zukunft – Jeder auf seine Weise. Grüne leben zumeist in der Stadt. Hier auf dem Land sind bisher immer noch kaum bemerkbar.

Wandervögel leben lieber im Grünen. Das ist kein Widerspruch zu den Grünen, sondern kommt wohl aus der Wandervogel-Geschichte. Früher wollten Wandervögel meist aus den Städten raus ins Grüne.

Grüne sind hier in MV auf dem Land sehr schwach und unsere Spitze hat (noch?) nicht die Power, flächendeckend zu wirken. Ich lebe nicht nur in Theorien, sondern gehe gleich raus. Ich bin gern im Garten, sorge für Blumen, mache meine Wäsche und mein Essen gern, habe dafür gelernt. Es ist herrlich hier und wirklich ein Verlust, wenn der Rabenhof nach mir verschleudert werden muss. Es ist ein herrlicher Lebens- und Alterssitz.  Ich denke, für uns sind noch ein paar gute Gespräche offen. Noch bin ich fit und kann noch etwas hören.

Das war das wohl, was Du gestern ansprachst. Ich erinnerte nicht, dass was offen war. Mein Gedächtnis lässt nach. Sind es Anzeichen von Demenz? Das gestatte ich mir bisher nicht zu sagen. Aber ich vergesse vieles: Wasser abdrehen beim Duschen, Klo aufziehen, Tabletten einnehmen….  Da ich vielseitig bin, kann ich vieles überbrücken. Zum Glück habe ich meine Frohnatur. So lange ich die habe, lebe ich aus vollem Herzen, dichte, vertone, pfleg Blumen, telefoniere mit Frauen, bin gern unterwegs…. monija fehlt mir. Aber Reisende will ich nicht aufhalten.


Massenmedien

20.3.25 Es wird viel mit Wörtern gespielt, behauptet, gedroht, verdreht, verhandelt, anders gemeint, umschrieben. Ein oder zwei Gespräche reichen oft nicht mehr. Oft soll ein Eindruck erzeugt werden für die Öffentlichkeit. Und in Wirklichkeit ist nur Machterhalt, Machtgewinne, Vorteil, Übervorteilen, austricksen gemeint. Es ist oft eine Scharlatenerie, ein kleines Kaspartheater für die, die dieses Hickhack – Hin und her beobachten. Oft sind diese Lächerlichkeiten fast zum Lachen, wenn die Lage für viele nicht ernst wäre. Ein Wort allein gilt nicht mehr, da es viele Wörter beinhalten kann, für jeden auch andere. Also gilt nicht mehr ein Wort allein. Die länger gültige Einschätzung eines Menschen ist heute sehr oft klarer, als das einzelne Wort.


Freude ist der Motor des Lebensweges, Glück ist das Ziel

23.03.25  Ich freue mich, dass Du überall die Freude, das Schöne für Dich herausarbeiten kannst. Das können wir beide von unserer Familie am Besten. Und das hilft uns, allen Unfrieden nicht nur zu verdrängen, sondern zu meistern. Das bewundere ich an Dir. Menschen mit goldleuchtenden Herzen sind so selten. Und noch seltener s

Seltener kommt es aus uns ’raus. Viel zu selten mit Worten, oft verklausuliert, als ob wir uns vor den anderen, die das – ach so leider – nicht können, verstecken müssen, zurück halten müssen. ——

Nur ein kleines Beispiel: Susanne, Mutter von Nadja, meine erste tolle Frau, hat Alzheimer, wohnt allein bei Itzehoe und leidet sehr. Als ich ihr vor kurzem von meiner Las Palomas-Reise im Januar Whatsapte, brach sie den Kontakt zu mir mal wieder ab. Meine Freude machte sie unglücklich. ——

Deshalb verstehe ich Dich besonders gut, dass Du Dich in der Familie oft bedeckt hältst, um andere nicht zu kränken. ——

Und doch ist das wohl auch für Dich nicht der beste Weg. Ich denke, es ist besser, wenn Du auch so viel Freude empfindest, lieber die Freude rüberzubringen, als sie aus der genannten Furcht zu unterdrücken und dich damit selbst zu kränken. Freude ist der Motor des Lebens, und die Freudefunken springen über, helfen auch den anderen, auch, wenn sie das im Moment nicht annehmen können. Aber sie spüren es, sie brauchen es, es hilft ihnen auch in der Freude Fuß zu fassen. Besonders braucht das ganz natürlich die große Kleine Liah, die so dringend Halt braucht, den Du ihr wohl am besten von allen Menschen geben kannst. Das Omasein, das Opasein ist das Fundament der Familie.  Und Du bist das Fundament der Familie. monija hat ein großes, krankes Herz und hilft, wo sie nur kann, nicht zu ersetzen, einfachgroßartig. Aber Du bist das Fundament – mit Krankheit und Schwächen und Macken wie jeder oder doch eben ganz Du. Das ist Deine Aufgabe. Und Du hast diese liebenswerte Stärke. Du weißt das. Stärke das. Dein hedo, Dir zum Geburtstag.

Alles klar – Carpe Diem = Nutze den Tag -Padarei = Alles fließt. -Gott schläft im Stein, Gott träumt im Tier, Gott erwacht im Menschen. Auch in Dir.

 

 

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