Meine beiden Leuchtbilder über dem Arbeitstisch.
Links ein Ausschnitt aus einem großen Gemälde (im Freiburger Münster?).von Hans Baldung? Ein Maler der Aufklärung sieht skeptisch und nüchtern bei einer Hinrichtung zu. Rechts eine Lautenspielerin, gemalt von einer unbekannten Frau aus der Werkstatt von Frans Hals.
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Weshalb ich lieber Ostmann bin
und im Osten lebe?
Schon zu DDR-Zeiten war ich gern in Mecklenburg und lernte die Menschen, besonders die Folkies, und die Landschaft dort kennen.
Als ich bald nach der Wende pensioniert wurde und mir mein Domizil für die Rentenzeit suchte, fand ich 1994 in Lüttenmark den Rabenhof, auf dem ich seither lebe und von dort an den Wandervogel leite und einiges an Verantwortung vor einige Zeit abgegeben habe. Der Blog hier ist mein Medium.
Über das Thema schreibe ich nicht wissenschaftlich, sondern so, wie ich es erlebe, erlebt und mir gestaltet habe. Der Hof war zerfallen, und ich habe ihn mit den Jahren weiter ausgebaut, den Tanuzsaal, die Jurte geschaffen, Treffen und Feste über 30 Jahre gestaltet.
Dabei musste ich feststellen, dass viele Westler, die kamen, die benachteiligte soziale Situation, Unfairniss des Status und auch die Praxisstärke der Ostler nicht erkennen konnten,. Und dass die meisten Ostler kaum in der Lage waren, eigene Kultur, Gruppen, Ehrenamtlichkeit aufzubauen, auch weil sie vieles übergestülpt bekommen hatten, ob sie wollten oder nicht.
Ich lernte, mich in die Lage der Ostler zu versetzen und empfand das Auftreten, Reden, Behaupten vieler Westler als grob, nachlässig, unbedacht, unsozial, unakzeptabel. So wurde ich zum Fürsprecher der Ostler.
Da ich selbst weder links noch rechts bin, bin ich als Mitgründer der Grünen unvernagelt grünlichlinks. Das schafft mir eine Ostsicht, die trotz aller Entwicklungen in Richtung rechts freiheitlich ist und neue Entwicklungen und Initiativen fördert.
Das Thema wird weiter ergänzt
Mutter – Hertha Holland geb. Warmbier, meine Mutter
Vater – Arthur Holland – atsche aus dem Wandervogel
hedo 1933
Geboren am 21. September 1933 in Hamburg, wuchs ich ohne Geschwister die ersten Jahre dort auf. Meine Eltern sind Hertha Holland, geb. Warmbier, 1902 in Bromberg, vor der Heirat Postsekretärin, Arthur Holland, geb. 1891 in Hamburg, selbständiger Handelsvertreter.
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herten, gefragt, ob wir bereit seien mit der Panzerfaust zu kämpfen oder nach Hause zu flüchten. Wir waren drei, die lieber nach Hause wollten und bekamen einen Freifahrschein für die Bahn.
Mittlerweile war mein Vater aus Polen als 54jähriger gebrochen zurück gekommen und weiter bei der Polizei. Mit 4 Kollegen bauten sie ein kleines Reihenhaus mit je 1 Zimmer für die Familien mit Hilfe italienischer Gastarbeiter. Dort wohnten wir total verarmt 14 Jahre, da mein Vater seine Firma nicht wieder aufbauen konnte.
STUNDENBÜCHER
Seit ich 20 war gestalte ich Stundenbücher wichtiger Stunden mit Artikeln, Fotos, Gedichten, Liedern, Grafiken…. Durch meine Entwicklung sind sie eine Art Tagebuch von mir. Außerdem habe ich noch meine Elbrabenbücher und mein Fahrtenbuch. Dazu kommen noch die drei Bücher „hedos lieder“ mit ca. 600 meiner Lieder.
LEBENSLAUF
KINDHEIT: Ich wuchst in den Trümmern Hamburgs auf. Meine Großeltern waren verbrannt. Wir waren ausgebombt. Mein Vater kam gebrochen aus dem Krieg zurück und konnte seine Firma nicht wiedergut aufbauen. Wir warensehr arm und lebten 15 Jahre in einem kleinen Häuschen von 18 qm.
JUGEND: Das Gymnasium war zur Hälfte stehen geblieben. Dort war ich bis zur 10. Klasse. Mein Vater hatte in unserem kleinen Haus eine Wandervogelgruppe gegründet, um mir das Beste zu geben,was ermir geben konnte. Schnell warenwir 50 Jungen und drei Gruppen mit Gruppenleitern Rudi – Rudolf Salinger, Longus – Gerhard Wagner, Atsche – Arthur Holland.
WANDERVOGEL: Ich lernte bei einer Wanderung Blase und Glüsow von den Fahrenden kennen. Sie vermittelten mir ein Nachtquartier bei einem Fahrenden in Marxen im Stroh und luden mich dann für den Sonnabend zu einem Hortenführertreffen ins Marxener Landheim ein. Ich wurde FG und hatte dort 10 Jahre meine Horte, gab die Zeitschrift „briefe“ heraus, gründete einen Volleyballkreis und einen Volkstanzkreis, führte die erste Auslandsfahrt der FG nach Finnland, dokumentiert als Bundesheft der FG, gab die Liederblätter der FG heraus und versammelte die Hortenführer zur Mitarbeit an den „briefen“ im tuskschen Sinne. Wir nannten uns „jungenschaft der fahrenden“. Zwei beliebte Abgeordnete der Bundesführung beschwerten sich und machten mir Vorwürfe. Ich zog die Konsequenzen, ging zur Deutschen Freischar, wurde 2. Sprecher des Ringes Bündischer Jugend Hamburg.
LEHRER: Mittlerweile hatte ich unehelich meinen Sohn Karsten Blank, machte Abitur auf der Abendschule gemacht, studierte, wurde wunschgemäß Realschullehrer, Studienrat, hatte 6Jahre lang eine Klasse mit Flüchtlingen aus Vietnam, unterschiedlichen Alters, heiratete Susanne Holland, geb. Hildebrandt. Wir haben unsereTochter Nadja Holland. Ich ging in den Haus- und Krankenhausuntericht.
EHEN & KINDER& AUSBILDUNG
Sohn: Karsten Blank, Tespe
Ehe mit Susanne Holland, geb. Hildebrandt, Hamburg,
Tochter Nadja, Questembert (Bretagne)
Ehe mit Monika Holland-Malchow, geb. Borgwardt, Schwerin
Schulen: Gymnasium Barmbek-Uhenhorst, Kaufmännische Lhere und Ausbildung zumTrainee, Wirtschafts-Abendabitur Schule Lämemrsieth in Hamburg-St. Georg., Studium Pädagogik und Geografie Uni Hamburg, Referendariat Realschullehrer Deutsch und Musik, Beamter, Studienrat.
MITEINANDER: Aus dem HAMBURGER KREIS der Freischar und anderen Bündischen entstand das Stadtteilzentrum MITEINANDER in Hamburg – Sankt Georg in der Stiftstraße, das ich 20 Jahre lang mit einer Unterbrechung während meines Lehrerexamens leitete. Dort enstanden viele Gruppen, u.a. Gitarren und Liederkreis, Folktanzkreis, die BandElbraben, Töpferkreis und viele Gesprächs- und Spielekreise sowie eine Wandervogelgruppe.
ELBRABEN: Die Elbraben hatten große Auftritte. Es gibt sie bis heute. Näheres unter Elbraben
RABENHOF + WANDERVOGELHEIM: Leisterförder Str.23, D-19259 Greven – Lüttenmark, 0152 2198 3817- Blumenhof mit Park, Märchenjurte, Rabensaal mit Schwingfußboden, Gruppenräumen, Gästezimmern, Quartier für Folkies, Folkbands, Liedermacher, Wandervögel, Freunde…..
1994 kaufte ich den Rabenhof in, Er war verfallen. Mit den Jahren baute ich ihn aus. Die meiste Arbeit machte mein Freund Schmitti – JürgenSchmidt.

